Stephen Graham Jones - Mongrels

Wir begleiten einen namenlosen Jungen einen großen Abschnitt seines Lebens. Es beginnt im Alter von zehn Jahren. Er lebt mit seiner Tante und seinem Onkel in einer Familie von Werwölfen. Doch er weiß noch nicht, ob er selbst dies auch geerbt hat oder nicht. Er wartet stets auf den Tag seiner ersten Verwandlung, während die Familie ständig auf dem Sprung ist, nie lange irgendwo bleiben kann, aus Angst vor ihrer Entdeckung.
Ein etwas unkonventioneller Werwolf-Roman. Jones schafft es, hier ein starkes Gefühl von Realismus rein zu bringen. Man könnte glauben, er ist selbst ein Werwolf, der hier über seine Jugend schreibt. So erfahren wir, warum Werwölfe vor der Verwandlung pinkeln sollten und warum es tödlich für sie ist, eine Strumpfhose zu tragen.
Das Buch hätte tatsächlich gern noch länger sein dürfen.