Peter Straub - Ghost Story

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier ältere Männer, die sich die "Chowder Society" nennen. Sie treffen sich regelmäßig und erzählen sich gegenseitig Gruselgeschichten. Doch hinter diesen harmlos wirkenden Treffen verbirgt sich ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit.
Viele Jahre zuvor sind die Männer einer geheimnisvollen Frau begegnet und bei einem Treffen ist diese durch mysteriöse Umstände gestorben. Die Männer haben das verheimlicht und die Frau in einem Wagen in einem See versenkt.
Nun, Jahrzehnte später ereignen sich unerklärliche Todesfälle und die Männer sind davon überzeugt, dass die Frau von damals unter einem neuen Namen zurück gekommen ist, um Rache zu suchen. Die Frau ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern ein böses, gestaltwandelndes Wesen.
Mich hat das Buch leider nicht wirklich gepackt oder überzeugt. Ich fand es über weite Strecken recht langatmig, sogar fast langweilig. Erst im letzten Drittel kommt die Handlung etwas mehr in Fahrt. Mir ist es schleierhaft, wie das Werk so einen guten Ruf haben kann. Das wird stellenweise als eins der bedeutendstend Horrorwerke des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Das würde ich definitiv nicht unterschreiben.