Joe R. Lansdale & John Lansdale - Hell's Bounty

Der Kopfgeldjäger Smith ist hinter dem Verbrecher Quill her. Als er ihn fast geschnappt hat, macht er einen fatalen Fehler. Er schätzt die Länge der Zündschnur einer Dynamitstange falsch ein und sprengt sich damit selbst in die Luft. Er landet geradewegs in der Hölle.
Dort lernt er im Vorraum einen Barkeeper namens Snappy kennen, der sich als der Teufel persönlich herausstellt. Dieser bietet ihm einen Deal an: Er darf auf die Erde zurückkehren, wenn er Quill dort aufhält. Denn dieser hat sich mit dem sogenannten Old Ones eingelassen, den Lovecraftschen Großen Alten. Selbst der Teufel hält diese für zu gefährlich und will sie stoppen, doch ihm selbst sind wegen der Regeln der Hölle die Hände gebunden. Er ist auf Hilfe angewiesen.
Als er zurück auf der Erde angekommen ist, stellt Smith fest, dass Quill sich schon in ein geflügeltes, dämonisches Wesen verwandelt hat und die Stadt ist zu einer Horrorlandschaft geworden. Viele Bewohner haben sich in Ghouls verwandelt.
Smith hat einiges an Hilfe. Eine peitschenschwingende Hure, einen beinlosen Bestatter, einen dauerbesoffenen Arzt, unendlich Silberkugeln für ihre Revolver. Dazu hat er einen Stapel magischer Karten, mit denen er legendäre Revolverhelden beschwören kann: Unter anderem sind das Wild Bill Hickok, Jesse James und Billy the Kid.
Nun läuft alles auf einen großen, blutigen Showdown in der Stadt hinaus, bei dem sich entscheiden wird, ob die Großen Alten auf die Erde gelangen oder Smith alle stoppen kann.
Hässliches Cover, gutes Buch. Das war ein ziemlich unterhaltsamer und kurzweiliger Ritt. Ist sehr knackig mit seinen nur grob 200 Seiten. Kann ich guten Gewissens empfehlen.