
Predator: Badlands (2025)
Ich bringe ungern Weltbilder ins Wanken, aber ich fand ihn echt okay.
Während bei anderen großen Franchises aus Angst vor Umsatzeinbruch und Social Media bei scheinheiligem Befindlichkeits-Bingo alle Häkchen gesetzt werden und man mit dem Holzhammer genau das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte (statt nur zu blöken und wild zu winken einfach nur machen ... Agron und Nasir, geilstes Liebespaar in
Spartacus, ich feier die. Sie erklären dir nicht die Welt, sie sind natürlicher Teil davon. Es kann so einfach sein ...), macht
Badlands so etwas ... nicht.
Wir haben hier einfach einen jungen Predator, der als unwürdig erachtet wird und die klassische Heldenreise antritt, um sich selbst zu beweisen. Punkt.
Teamup mit Nicht-Predators, kann ich mit leben. Gibt es schon seit Jahrzehnten. Und ich mag auch
AvP. Zudem reden wir hier von einer ganzen Spezies. Das sind keine gleichgeschalteten Maschinen, da gibt es auch mal individuelle Ausreißer.
Der Film ist unterhaltsames SciFi-Abenteuer, der zwar hier einen etwas "anderen" Predator zeigt (weil er hier der Protagonist ist), aber nicht auf sein Publikum pisst, sondern einfach unterhalten will. Und das kriegt er hin.
Im Gegensatz zu den letzten Auswürfen der anderen "Großen" musste ich hier nicht ungläubig die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Und das ist schon einiges Wert.