Masters Of The Universe (2026)

Der Film ist in etwa genau so geworden, wie ich es erwartet habe. Man bekommt buntes Popcorn Kino nach bekannten Mustern. Während des Rückblicks in Adams Kindheit, war schon klar, dass ich mit der visuellen Umsetzung in Teilen nicht zufrieden sein werde. Der CGI-Einsatz ist überwiegend auf dem Stand von vor 10-15 Jahren und selbst das ist in manchen Momenten noch geschmeichelt. Besonders die "Außenaufnahmen" auf Eternia haben Greenscreen und Figuren nicht gut zusammengebracht. Viele helle, überbelichtete Bilder sind wirklich nicht schön. Und wenn die Hintergründe mal gelungen sind (Snake Mountain, bunte Naturkulissen), werden sie nur ganz kurz stehengelassen. Das Worldbuilding war dementsprechend eher enttäuschend. Es gibt ein paar Einstellungen von Castle Greyskull, die mir gut gefallen haben, das waren aber Ausnahmen. Insgesamt bin ich ganz froh, kein Geld fürs Kino ausgegeben zu haben, hätte sich für mich für die Optik nicht gelohnt. Weitere Schwachpunkte sind auf jeden Fall die Antagonisten. Skeletor und Evil Lynn fand ich schlimm. Mag sein, dass es bei Leto auch die dt. Synchronstimme zusätzlich verkackt hat. Generell zog bei mir nahezu nichts von den Albernheiten und dem "Schauspiel" der beiden. Dabei war das Potential für etwas mehr Bösartigkeit und schwarzen Humor da. Die Designs der zwei haben mir persönlich auch überhaupt nicht gefallen.
Das Thema Humor ist hier generell ein zweischneidiges Vergnügen. Manche Gags waren so doof, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte, aber einiges hat wohl auch ganz gut funktioniert. Es war ein stetiges Auf und Ab. Schon beim Trailer wusste ich, dass mir der Part auf der Erde ganz gut gefallen würde. So war es dann auch. Da musste ich auch hier und da ein bisschen schmunzeln. Und Überraschung, Nicholas Galitzine fand ich in der Hauptrolle absolut in Ordnung. Für den Adam, den das Drehbuch vorgibt, fand ich ihn gut passend (das ist eine Origin Story, so richtig He-Man ist er noch nicht, kann es aber werden). Ein weiteres Highlight war für mich Teela. Die fand ich wunderschön und super sympathisch. Obwohl Idris Elba wenig zu tun hatte, lieferte er erwartungsgemäß grundsolide ab. Ich muss mal langsam zum Ende kommen, deswegen noch schnell die weiteren positiven Dinge: erstaunlich kurzweilig für 130 Minuten, guter Soundtrack, ein paar nette Verweise zur Serie und zum Lundgren Film, 2-3 ordentliche Prügel- und Schwertkampfszenen, die Kostüme und Designs der Figuren haben gefallen (außer Skeletor und Lynn), Cringer war hingegen technisch gesehen eine Vollkatastrophe. Gott, war der schlecht reinkopiert. Sollte es doch irgendwie weitergehen, hoffe ich, dass die beiden Figuren, die in den letzten Minuten auftauchen, mehr Screentime bekommen.
Den künstlichen Look mochte ich nicht, es fehlten emotionale Höhepunkte, es gibt zu viel seelenlose CGI Action, viele Figuren kommen kaum zum Zuge. Die erste Stunde mochte ich noch, danach baut der Film ab und wird inhaltlich zu generisch und belanglos. Unterm Strich reicht es noch gerade so für eine

Als Orko plötzlich im Bild war, hab ich mich so gefreut. Aber zu spät, zu wenig und er war irgendwie ein bisschen zu groß. Und die Inszenierung von She-Ra fand ich stark. Da hoffe ich auf eine Weiterführung, vielleicht als Serie.
Jetzt hab ich übrigens wieder Bock auf die Animationsserie von Kevin Smith.