Coronavirus - SARS-Cov-2 und COVID-19

Ash · 714 · 22180

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Offline JasonXtreme

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    Das klingt nicht gut Jens, aber eben verständlich :( Kopf hoch! Mehr kann man ja leider nicht sagen.

    Wir waren Donnerstag beim Testen wegen Besuch jetz am WE bei uns. Alle negativ.
    Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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      ich darf mich für die Arbeit jetzt auch zweimal die Woche testen. Unser Chef hat nen ganzen Karton für uns geordert.


      Offline Bloodsurfer

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        Ach, guck an.

        https://www.rnd.de/wirtschaft/studie-no-covid-lander-haben-ihre-wirtschaft-am-besten-geschutzt-I6TA2VIASZHTBFLFRPOT4U5DM4.html
        https://www.n-tv.de/wirtschaft/Studie-No-Covid-fuer-Wirtschaft-am-besten-article22470251.html

        Zitat
        Demnach geht es nicht zulasten der Wirtschaft, wenn die Regierung das Ziel verfolgt, das Coronavirus komplett auszurotten, sondern kommt ihr - im Gegenteil - sogar zugute. Die volkswirtschaftlichen Schäden von Ländern, die lediglich versuchen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sind fast dreimal höher als in jenen Staaten, die No-Covid-Strategien verfolgen.

        Die "Länder, die eine Zero-Covid-Strategie verfolgen, kommen da am besten raus", so die Wissenschaftler. Der in der Studie verwendete Begriff von Zero Covid entspricht aber eher dem, was in Deutschland unter No Covid verstanden wird. "Diese Länder verzeichnen deutlich weniger Todesfälle, ihre Volkswirtschaften entwickeln sich besser und ihre Bürger werden weniger stark eingeschränkt", heißt es in der Studie.

        "No Covid schafft Sicherheit"

        Außerdem interessant: Die Lufthansa hat mittlerweile grob neun Milliarden Staatshilfen bekommen. Einzige Bedingung war, keine Boni ans Management zu zahlen.
        Und nun? Wollen sie Boni ans Management zahlen.

        https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-aufsichtsrat-will-boni-fuer-vorstaende-durchsetzen-a-b975d1d3-0002-0001-0000-000176982990

        Rettet doch die armen Manager, die nagen am Hungertuch.
        Der Kackladen gehört enteignet und verstaatlicht.
        Das Geld hätte man besser in die Schulen gesteckt, für die dringend benötigten Luftfilter und eine richtige Digitalisierung.


        Offline Nation-on-Fire

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          Bei Daimler auch

          Der Stuttgarter Autobauer Daimler verzeichnete für das Geschäftsjahr 2020 mit zeitweisem Lockdown und Kurzarbeit unter dem Strich einen auf die Aktionäre entfallenden Gewinn von rund 3,6 Milliarden Euro. Das waren 1,2 Milliarden Euro oder 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Dividende soll von 90 Cent im Vorjahr auf 1,35 Euro steigen.

          Daimler hat über die Kurzarbeits Hilfe vom Staat satte 700 MIllionen Euro "gespart".

          Gilt übrigens auch bei BASF, Siemens usw.



          Offline JasonXtreme

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            Liegt u. a. auch daran, dass Kurzarbeitergeld im Grunde so etwas wie eine Versicherungsleistung ist. Hat also mit den Staatshilfen bei Lufthansa nix zu tun ;)
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              Der Kackladen gehört enteignet und verstaatlicht.
              Das Geld hätte man besser in die Schulen gesteckt, für die dringend benötigten Luftfilter und eine richtige Digitalisierung.

              Ja, genau! Lasst uns einfach wie Russland Betriebe verstaatlichen und Gelder dann einfach woaners einsetzen. Funktioniert ja bei der Deutschen Bahn auch mal voll gut 🙈

              Sorry, Andi — aber so einfach tickt die Welt nicht


              Offline Nation-on-Fire

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                Liegt u. a. auch daran, dass Kurzarbeitergeld im Grunde so etwas wie eine Versicherungsleistung ist. Hat also mit den Staatshilfen bei Lufthansa nix zu tun ;)

                Ja, das kann man so definieren, aber nichtsdestotrotz ist die Entscheidung, eine Dividende zu erhöhen um den Aktionären mehr als vorher auszubezahlen oder der Managerriege einen Boni zu überweisen für das Jahr 2020, in dem ein großer Teil der Gesellschaft sich in Verzicht übt, mit keinem gesunden Menschenverstand zu erklären.


                Offline JasonXtreme

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                  Einerseits richtig, andererseits differenziere ich da immer noch zwischen Boni die eigentlich rechtlich nicht gedeckelt sind wegen der Staatshilfen, und dem Kurzarbeitergeld vs. Dividenden ;) KORREKT finde ich beides nicht, keine Frage.

                  Von Firmen "enteignen und verstaatlichen" halte ich rein garnichts wiederum - wir sind hier nicht in der DDR, und wollen da sicherlich auch nicht hin ;) dass diese Wirtschaftsform nicht funktioniert, hat sich glaube ich lupenrein selbst bewiesen
                  Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                  Offline Bloodsurfer

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                    Würde ich so nicht sagen. Bei Post & Telekom finde ich beispielsweise, wäre es klar besser gewesen, die in der staatlichen Form zu belassen. Und das sage ich als jemand, der vier Jahre beim großen T war. ;)
                    Die Bahn ist ein schlechtes Beispiel, Sascha, da ist das Problem, dass es (trotz staatlichem Besitz) die Form einer AG hat.


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                      Würde ich so nicht sagen. Bei Post & Telekom finde ich beispielsweise, wäre es klar besser gewesen, die in der staatlichen Form zu belassen. Und das sage ich als jemand, der vier Jahre beim großen T war. ;)
                      Die Bahn ist ein schlechtes Beispiel, Sascha, da ist das Problem, dass es (trotz staatlichem Besitz) die Form einer AG hat.

                      1) Was glaubst du denn, welche Unternehmen sich (noch) in Deutschland ansiedeln werden, wenn der Staat einfach die verstaatlicht, bei denen es Ihnen passt? Was denkst du, wie sich die Aktionäre fühlen? Wie würde es dir gehen, wenn ich dir einfach dein Eigentum, z,B. dein Haus, wegnehmen und verstaatlichen würde? Glaubst du ernsthaft, dass das funktioniert?

                      2) Die Staatsanleihen der Bundesregierung unterliegen Verzinsung. Gerade deswegen orientiert sich Lufthansa ja jetzt in Richtung Kapitalmarkt, da die Verzinsung hier gerade niedriger ist.
                      Wäre die Lufthansa ein Staatsunternehmen würde man — wie bei der Bahn — einfach das Geld reinbuttern und auf die Zinsen pfeifen. Das würde dann aber unser aller Steuerlast erhöhen.
                      Oder anders gefragt: Wärst du bereit um ein Staatsunternehmen wie Lufthansa zu retten z.B. mehr Soli oder Ähnliches zu zahlen?


                      Offline Bloodsurfer

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                        1) Was glaubst du denn, welche Unternehmen sich (noch) in Deutschland ansiedeln werden, wenn der Staat einfach die verstaatlicht, bei denen es Ihnen passt?

                        Ich glaube nicht, dass das in der Realität irgendwen abhalten würde, sich hier anzusiedeln. Da hat .de ganz andere Probleme, die es im internationalen Vergleich immer weniger konkurrenzfähig machen. Viele Entwicklungen komplett verschlafen und sich auf jahrzehntealten Errungenschaften viel zu lange ausgeruht.
                        Ich rede auch nicht von "allen, wo es passt" sondern von solchen Extremfällen, die plötzlich zig Milliarden fordern.

                        Was denkst du, wie sich die Aktionäre fühlen?

                        Aktionäre sind mir egal. Und das sage ich als Aktionär. :D
                        Wir leben doch in einer neidischen Leistungsgesellschaft, warum sollen die also nicht auch für ihr Geld arbeiten, statt nur ihr Geld arbeiten zu lassen?
                        Auf dieselbe Art wird hier ja immer gegen ein Grundeinkommen argumentiert, wenn ich das befürworte. ("ich kenne X faule Säcke, die dann nix mehr arbeiten würden")

                        Wie würde es dir gehen, wenn ich dir einfach dein Eigentum, z,B. dein Haus, wegnehmen und verstaatlichen würde? Glaubst du ernsthaft, dass das funktioniert?

                        Dir ist schon klar, das genau das immer wieder passiert?

                        "Seit 2009 gab es in der Bundesrepublik 1647 Verfahren zur Enteignung von Eigentümern von Grundstücken, die für ein Straßenbauprojekt im Bundesfernstraßenbau gebraucht wurden oder werden. 448 dieser Verfahren wurden bis August 2020 abgeschlossen. Paragraph 19 des Bundesfernstraßengesetzes erlaubt Enteignungen, „soweit sie zur Ausführung eines festgestellten oder genehmigten Bauvorhabens notwendig“ und gemäß Artikel 14 des Grundgesetzes zum Wohle der Allgemeinheit sind."
                        https://de.wikipedia.org/wiki/Enteignung

                        Wenn das für den Straßenbau u.ä. gegen Privathaushalte OK ist, aber nicht gegen Firmen, die den Staat und Steuerzahler Milliarden kosten, dann sieht man ja wie die Prioritäten liegen. Falsch nämlich.

                        2) Die Staatsanleihen der Bundesregierung unterliegen Verzinsung. Gerade deswegen orientiert sich Lufthansa ja jetzt in Richtung Kapitalmarkt, da die Verzinsung hier gerade niedriger ist.
                        Wäre die Lufthansa ein Staatsunternehmen würde man — wie bei der Bahn — einfach das Geld reinbuttern und auf die Zinsen pfeifen. Das würde dann aber unser aller Steuerlast erhöhen.
                        Oder anders gefragt: Wärst du bereit um ein Staatsunternehmen wie Lufthansa zu retten z.B. mehr Soli oder Ähnliches zu zahlen?

                        Ach, und die bereits gezahlten neun Milliarden erhöhen nicht unsere Steuerlast? Wurden die magisch gedruckt?
                        Wahrscheinlich wird der Betrag innerhalb des nächsten Jahres noch weit höher, und das ist OK?

                        Ich zahle tatsächlich gerne meine Steuern und würde gerne eine sinnvolle Verwendung ebendieser sehen.

                        Solche Firmen kann man dann ruhig mal auf sich alleine gestellt lassen, so wie Tausende Künstler und Selbständige auch gerade alleine gelassen werden mit versprochenen Hilfen, die ewig lange einfach nicht ausgezahlt werden. Die hätten es gerade nötiger als die Riesenkonzerne.
                        Wir fliegen als Menschheit eh viel zu viel, jeder weggefallene Flug ist ein Gewinn für's Klima. Und gerade in der aktuellen Krise sollte man den Flugverkehr auf das absolute Minimum beschränken und den Tourismus mal pausieren.

                        Lieber den dann entlassenen Angestellten helfen (Stichwort BGE mal wieder, auch wenn ihr es nicht gerne hört).
                        Generell: Der Staat sollte sich lieber darauf konzentrieren, die Menschen zu retten, nicht die großen Firmen.


                        Offline JasonXtreme

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                          Naja bei den großen Firmen arbeiten ja auch Menschen, so ist es ja nicht, und ich möchte gegengerechnet mal die komplette Steuerlast dert Lufthansa sehen, die seit deren Eröffnung an den deutschen Fiskus gelaufen sind ;) ausgenommen etwaige windige Nummern die da anscheinend über Pensionsfonds in Malta laufen etc. - sowas ist scheiße, darüber muss man nicht diskutieren ;) ganz klar.
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                            Habe gestern mit meiner Oma im Altenheim telefoniert, 91 Jahre, wurden alle schon geimpft und dürfen dennoch nicht raus, nur vor die Tür aber Besuch nur nahe Verwandte und nur maximal ne Stunde in der Cafeteria. Finde ich absolut nicht richtig und nicht sinnig. Wozu das Ganze dann. Der Umgang mit Corona wirkt ziel-& planlos, bis in den Mikrokosmos hinein aber gut, genau das habe ich eigentlich auch erwartet von diesem Land.
                            « Letzte Änderung: Gestern um 15:45:12 von Ash »


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                              Ash, der Umgang mit Corona ist schon seit Monaten planlos — und momentan wird’s eher noch schlimmer.....