In Gedenken an "Dogma 95", dem Projekt von dänischen RegisseurInnen (u.a. Lars von Trier und Thomas Vinterberg), das vor 30 Jahren ein paar interessante Filme hervorgebracht hat, wurde kürzlich von 5 deutschen Filmemachern und Filmemacherinnen in Cannes eine Neuauflage mit stark reglementierten Auflagen verkündet.
Unter anderem müssen die Drehbücher auf Papier handgeschrieben werden, es darf nur an Originalschauplätzen gedreht werden, nur 10 Personen dürfen hinter der Kamera arbeiten, es gibt keine druntergelegten Filmmusik, vom Schreiben des Drehbuchs bis zu Schnitt darf nur 1 Jahr vergehen...
Für alle 5 Filme zusammen stehen nur 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.
Das Ganze soll wohl eine Gegenbewegung zum Mainstreamkino vom Fließband darstellen. Ich find die Idee cool, besonders wenn wenn sieht, wer alles dabei ist:

Tom Tykwer (Lola Rennt, Cloud Atlas...)
Ilker Catak (Das Lehrerzimmer, Gelbe Briefe)
Nora Fingscheidt (Systemsprenger, The Outrun)
Kurdwin Ayub (Sonne, Mond)
Helene Hegemann (Axolotl Overkill, eine Folge Zeit Verbrechen)
Mal schauen, ob dabei auch so ein Meisterwerk wie das Fest bei rumkommt. Fände ich geil.
https://www.tagesschau.de/kultur/neue-deutsche-filmbewegung-dogma-germany-25-100.html