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Nachrichten - Elena Marcos

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Todestage / Antw:Cüneyt Arkın ist gestorben
« am: Gestern um 19:14:24 »
Der Superstar des türkischen Action Kinos der 70er und 80er ist im Alter von 84 Jahren gestorben.

https://www.spiegel.de/kultur/kino/cueneyt-arkin-ist-tot-tuerkischer-filmstar-mit-84-jahren-gestorben-a-1c1922d2-9a70-4013-bbc9-cb67ef90b0f8

Ach - scheisse!

Der alte Krimtartare sollte eigentlich noch die Heimat retten. Aber - er ging den Weg aller Helden!

Ruhe in Frieden - er war ein Nationalheld und ein Kämpfer für das Gute. Er war der Schrecken der Bundesprüfstelle und ein Vorbild für alle "Gastarbeiter" (hoffentlich kriege ich jetzt keinen drüber) - denn er war in Deutschland der Hero der türkischen Videoveröffentlichungen.

Wir werden ihn vermissen (er bekam damals mit 80 das Bein noch gut hoch - da konnte sich selbst Norris was von abschneiden!).

"Bin defa ölürüm" - jetzt war es dein letzter. Danke, Cüneyt!

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Neuigkeiten / Antw:Top Gun: Maverick
« am: Gestern um 10:23:25 »
Och mach doch mal Dirk, das Netz braucht doch auch mal nen Verriss

Ich geb doch da kein Geld fürs Kino aus...

3
Shen Chang und die Karate-Bande / The Delinquent (1973)

Dieser Reißer ist etwas ungewöhnlich für die Shaws, denn sie taten für „The Delinquent“ aus ihren Studios wieder in die Straßen von Hongkong. Der Film spielt auch in den 70er Jahren und so bot sich das Setting natürlich perfekt an.

Es geht um den jungen Shen Chang, der mit seinem Vater in ärmlichen Verhältnissen lebt. Die beiden kommen nicht gut miteinander aus, da Chang sich öfter prügelt und immer wieder aus seinen Gelegenheitsjobs gefeuert wird. Sein Vater schuftet als Sicherheitsmann in einer Industriefirma und verdient mehr schlecht als recht. Die Mutter hat die Familie verlassen, weil der Vater halt nicht genügend verdient hat, und zog zum Fleischer. Chang ist ein recht guter Kungfu-Fighter und kann sich auf der Straße behaupten. Doch eine kriminelle Bande ist scharf auf den Jungen, weil sie einen Raubzug auf die Firma vorhaben, wo der Vater arbeitet. Zuerst will ihn ein Handlanger (Fatty Fan Mei-Cheng) für die Bande gewinnen, doch Cheng bleibt stark. Leider kommt er nach einer Prügelei in den Knast und erwartet, dass der Vater ihn rausholt – doch der hat die Faxen seines Sohnes satt. Cheng kommt trotzdem frei, weil der Oberboss (Tung Lin) die Kaution stellt. Er wickelt Chang um den Finger, mit Geld, teuren Geschenken und einer Frau (Betty Pei-Ti), die Chang seine Freundin Elaine (Lily Li Li-Li) vergessen lässt. Chang beginnt eine kriminelle Karriere und findet sogar die Safe-Kombination raus, wo sein Vater die Schlüssel versteckt. Der Raubzug ist beschlossene Sache – doch Chang will seinen Vater raushalten und überredet in zu einem Kurztrip. Doch sein Vater geht lieber arbeiten. Das Unheil nimmt seinen Lauf…

Hier bieten die Shaw Brothers eine hervorragende Mischung aus Familien-Drama, Milieustudie und Streetgang-Film, natürlich mit hervorragenden Kloppereien. Wang Chun hat nicht ganz den Status der anderen Stars, ist aber die perfekte Besetzung für den jungen „Delinquenten“. Man nimmt ihm den wilden Jugendlichen ab, der schnell reich werden will – weil er sieht, dass sein Vater sich sein Leben lang ohne Dank abrackert – gelichzeitig aber um die Anerkennung durch seinen Vater ringt. Daher ist der Film mit 105 Minuten recht lang und auf die Action muss man zum Teil etwas warten. Doch Story und die Atmosphäre der 70er Jahre unterhalten in der Zwischenzeit ganz gut. Der Film ist bis aufs Finale nicht unbedingt blutig, aber die Kampfszenen sind flott und super inszeniert. Besonders gelungen fand ich die Verfolgungsjagd mit den Motorrädern – wo Chang gejagt und quasi im Vorbeifahren verprügelt wird. Als er sich dann ein Motorrad und ein Kantholz schnappt, dreht er den Spieß um. Das Finale ist eigentlich spannend und auch relativ brutal. Chang will seinen Vater schützen und versucht, die ganze Bande aufzuhalten. Eine harte Aufgabe – bringt aber gut 30 Minuten Freude für den Zuschauer. Das Ende verrate ich nicht – aber das kann sich der Shaw geübte Zuschauer denken…

Die Bluray von BlackHill hat ein scharfes, knackiges Bild und beinhaltet die ungekürzte Fassung, sowie die kürzere Kinofassung, die lediglich Handlung vermissen lässt.

Fazit: wer einen etwas anderen Shaw sehen will, ist hier genau richtig. Weg vom historischen Schwertkampffilm hin zum zeitgenössischen Klopper. Dringende Empfehlung.

Hier der moderne Celestial-Trailer:


4
Neuigkeiten / Antw:Top Gun: Maverick
« am: Gestern um 09:04:46 »
Also nach dem etwas käsigem Original - hab ich irgendwie kein großes Interesse dran. Ich warten hier auch nochmal 30 Jahre ab...

5
Ich hab viel gutes gehört - ich hab den mal vorbestellt.

6
Ti Lung - Duell ohne Gnade
und
Anak Pontianak

beide siehe Shaw Thread!!!

7
Asiatische Filme / Anak Pontianak (1958)
« am: 27. Juni 2022, 16:59:38 »
Anak Pontianak (1958)

Die Shaw Produktionen aus Malaysia sind ein Garant für krudes Zeug. Run Run Shaw hat auch für „Anak Pontianak“ in die Kiste der lokalen Legenden gegriffen und den Mythos eines weiblichen Blutsaugers hervorgezogen. Im Volksmund ist der Pontianak aber auch der Geist einer verstorbenen Frau oder ein Dämon. Für den Film der 1958 entstand wurde aus dem Wesen irgendwie eine Mischform. Der Streifen beginnt eigentlich recht stimmungsvoll. In einer stürmischen Nacht gebiert eine Frau ein Kind und bittet ihren Mann einen Nagel aus ihrem Nacken zu ziehen (????!?) – nun nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Frau stirbt und wird zum „Pontianak“. Nach der Beerdigung steht sie aus dem Grab auf (aha Vampir) und dringt ins Haus ein. Dort spricht der Ehemann mit einer jungen Frau. Aus Eifersucht tötet sie Frau und Ehemann und nimmt das Kind aus der Wiege (sie konnte es nicht töten). Sie setzt das Haus in Brand und zieht von dannen. Unterschlupf findet sie bei einem einfältigen Bauern, der sie und das Kind aufnimmt. Petir wird erwachsen und verliebt sich in Kamali, ein hübsches Mädchen aus dem Dorf. Doch der junge Mann weiß nicht, dass durch die Kraft seiner Mutter er sich in ein unheilvolles Affenmonster verwandeln kann. Gleichzeitig arbeitet Dr. Sulong, ein (verrückter) Wissenschaftler an einer Substanz, die ihn ebenfalls in ein megastarkes Affenmonster verwandelt. Er hegt im übrigen auch Gefühle für das Mädchen Kamali – und so nimmt das Unheil seinen Lauf.

Der Film lag mir auf YouTube in Originalfassung ohne Untertitel vor. Der Geschichte konnte man aber auch recht einfach folgen. Nach der ersten Halben Stunde kommt etwas Leerlauf in die Geschichte, aber zum Ende hin zieht die Spannung wieder an. Neben dem Pontianak und den Affenmonstern treten noch sonstige Teufel und (Schlangen-)Dämonen auf. Recht gelungen finde ich die kruden Maskeneffekte. Gerade die Affenmasken, die wohl aus Gummi bestehen, haben eine seltsame Mimik, weil die Schauspieler drunter atmen und dadurch die Gesichtszüge bewegen. Die Mutter sieht in ihrem Vampir-Makeup wirklich zum Fürchten aus… Natürlich ist das Ding wirklich nur für beinharte Allesgucker und Fans. Außer mir schaut sich wohl niemand so was an. Aber filmhistorisch ist das wohl recht interessant – da es anscheinend für Malaysia bis Indonesien einen starken Markt für heimische Produktionen gab.

Hier ein Zusammenschnitt der abgefahrenen Monsterszenen:


Und der komplette Film – leider in unterdurchschnittlicher Qualität:



8
Ti Lung – Duell ohne Gnade / The Duel (1971)

„Ein super harter Karate-Thriller aus Hongkong“. Die Werbung für Shaw Brothers Filme war schon immer etwas speziell und übertrieben, aber irgendwie machten die Sprüche einen immer wieder neugierig. Nun mit „Ti Lung – Duelle ohne Gnade“ haut Chang Cheh wieder einmal den perfekten Film fürs Bahnhofskino raus. Hier kann man jederzeit in die Story einsteigen oder rausgehen, ohne dass es irgendwie ein Verlust wäre.
Die Rachegeschichte ist rudimentär und absolut belanglos. Ti Lung spielt den Messerkämpfer Jen Chie, der mit seinen (Halb-)Brüder in der Gangsterorganisation seines Vaters arbeitet. Die Tangs befanden sich im Krieg mit den Pangs, deren Oberhaupt ermordet wurde. Jens Vater rückt auf der Beerdigung dem befeindeten Plan auf die Pelle und es kommt zu einem regelrechten Massaker (das bei anderen Filmen schon ein Finale gewesen wäre). Natürlich rächen sich die Pangs und es kommt bei der Feier am Abend zu einem Angriff, bei dem der Vater ums Leben kommt. Die Brüder beraten sich, wie man am besten der Sache entgehen kann. Kang Tang will zunächst die Schuld auf sich nehmen und fliehen, wird jedoch von den Brüdern zurückgehalten, da er sich am besten mit dem Geschäft und den Finanzen auskennt. Also fällt die Wahl auf Jen, der ein Jahr lang untertaucht und seine geliebte Butterfly zurücklässt, die er heiraten wollte. Doch die versprochene finanzielle Unterstützung der Familie bleibt aus. Als Jen nach einem Jahr zurückkehrt wird er direkt von den eigenen Leuten angegriffen. Die Wahrheit ist – Kang hat den Laden übernommen und ist zudem verantwortlich am Tod des Vaters, der vom eingekauften Killer Ti Wang (David Chiang) bei dem Angriff umgebracht wurde. Zunächst helfen sich die beiden immer wieder aus der Patsche, bis Jen herausfindet, dass Ti der Mörder seines Vaters ist und schwört im Rache. Doch das „Duell“ müssen beide noch verschieben, bis Kang aus dem Weg geräumt ist. Am Ende wartet auf die Kontrahenten jedoch noch eine überraschende Wahrheit…
Die Story gewinnt kein Oscar – denn sie ist platt, voller Klischees und Sequenzen, die zum Brüllen komisch sind. Besonders die Szenen zwischen Jen und Butterfly, die von Kang zur Prostitution gezwungen wird, sind so drüber, dass es dem Zuschauer richtig wehtut. Auch das Finale, in dem die schwerverletzten Helden im Regen zeitlupenartig auf einander zu rutschen um Händchen zu halten – ist wahre Männerfreundschaft in Perfektion. Das sind die Elemente, die John Woo von seinem Meister und Lehrer Chang Cheh gelernt hat und die die Fans später in den Heroic Bloodshed Filmen begeisterten.
Was macht aber „Ti Lung – Duell ohne Gnade“ dann doch zum Klassiker – na die unzähligen Kampfszenen, in denen Messer eine Rolle spielen. Hier wird geschlitzt und erstochen, dass es eine wahre Freude ist. Der exponentielle Einsatz von Kehlenschnitten und Blutbeutelexplosionen sind eine Wucht. Das ist Chang Ches Kino in Reinkultur. Das ist es was man von einem Shaw erwartet. Da wird geprügelt und gemetzelt, dass es eine wahre Freude ist. Der Film sieht übrigens auf Blu-ray phantastisch aus und ist natürlich ungeschnitten.  Die damalige VHS kam im Gegensatz zur Kino-Wiederaufführung (minus 30 Minuten) mit nur 13 Schnitten aus. Doch der volle Genuss bringt nur die Scheibe – von filmart. Fazit: Absoluter No-Brainer auf höchstem Hongkong-Niveau. Ein Muss für Fans blutiger asiatischer Kost der 70er.

P.S. – der Film war so erfolgreich, dass Cheh 9 Jahre später mit „5 Kämpfer aus Stahl“ (Flag of Iron) ein Remake für die Shaws drehte.

Hier der kurze Celestial-Trailer:


9
No Escape fand ich auch gut.

10
Komisch - mich haben die Zufälle gar nicht gestört. So ist das halt im Ermittlerleben ... ich fand den eigentlich sehr temporeich und gar nicht schnarchig. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Empfindungen sind.

11
Filme Allgemein / Antw:Neuste Filme die ihr gekauft habt:
« am: 23. Juni 2022, 14:31:13 »
Ach scheiß drauf - gestern beim Müller:

- Im Reich da Amazonen (BD)
- Laser Mission (DVD)

und heute im Briefkasten:
- Situation (MB)
- Smile Before Death (MB)
- High Risk (oder Total Risk) - (MB)

und

Star Wars VII - IX (als BD Box)

12
Ich will Dich ja auch nur n bisschen ärgern. ;)

Hab da jetzt durchschnittliche Meinungen erwartet und dann direkt so einen Verriss gefunden. Das fand ich erwähnenswert. Ich hab nicht gezielt bei Filmstarts gesucht.

Ich schau ihn vielleicht mal an und erwarte einen soliden Thriller mit 90s Vibes. Das ist sicher auch immer eine Frage der Erwartungen.

Filmstarts - die völlig misslungene "Kritik"

- ich habs gelesen. Dreiste Abwertung, die auf ein Großteil aller modernen Filme zutrifft. Mir ist wichtig, ob der Film unterhält und dieser tut das - egal wie "generisch" er daherkommt. Ich war sehr gut unterhalten - da ich auch ohne Erwartungen an den Film rangegangen bin.

13
Nomis (2008)

- die bessere Empfehlung. Nomis ist ein klassischer Hollywood-Thriller, der super gespielt, toll inszeniert ist und eine durchweg spannende Handlung transportiert. Es geht um einen Serienkiller, der Mädchen entführt und missbraucht. Henry Cavill (Superman???) ist der Polizist, der den Typen jagdt. Gleichzeitig ist Ben Kingsley als ehemaliger Richter unterwegs, der sich im Alter zur Aufgabe gemacht hat, Pädophile auf frischer Tat zu erwischen und sie zu kastrieren. Ihm hilft ein junges Mädchen, das als Köder dient. Als diese dann in die Fänge des perversen Entführers fällt, kann die Polizei den Täter fangen und die Mädchen befreien. Doch ist es der richtige Täter? Denn dieser ist wohl geistig behindert und schizophren...
Die Story wird keine Sekunde langweilig - lockt den Zuschauer immer wieder auf falsche Fährten und hat mich am Schluss sogar etwas überrascht - owohl man das schon hätte drauf kommen können. Cavill macht seine Sache gut, aber der Hammer sind Ben Kingley als Selbsjustiz-Richter, der leider etwas zu wenig Screentime bekommt und Brendan Fletscher, der als "Böswicht" absolut brilliert.
Fazit: Sehr guter Thriller, der die perfekte Abendunterhaltung liefert, wenn man auf knisternde Spannung steht.

Du meinst von 2018, richtig?
Das klingt alles so abgegriffen, aber wenn's gut gemacht ist, warum nicht. Filmstarts.de hat ihm 1/5 (...völlig misslungen...) gegeben.
Doch, wegen der zwei stark konträren Meinungen interessiert er mich jetzt. :)

Stimmt - der ist von 2018. Ich wusste gar nicht, dass der so neu ist.

Filmstarts ist doof und hat wie viele andere keine Ahnung.Kritiken sind sowieso überbewertet. Man muss sich selbst ein Bild machen, ob ein Film gefällt oder nicht.
Klar ist die Story abgegriffen, aber mich hat die Umsetzung mehr abgeholt als etwa "Anamorph". Und Typen wie Kingsley kann man super zuschauen.

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Nomis (2008)

- die bessere Empfehlung. Nomis ist ein klassischer Hollywood-Thriller, der super gespielt, toll inszeniert ist und eine durchweg spannende Handlung transportiert. Es geht um einen Serienkiller, der Mädchen entführt und missbraucht. Henry Cavill (Superman???) ist der Polizist, der den Typen jagdt. Gleichzeitig ist Ben Kingsley als ehemaliger Richter unterwegs, der sich im Alter zur Aufgabe gemacht hat, Pädophile auf frischer Tat zu erwischen und sie zu kastrieren. Ihm hilft ein junges Mädchen, das als Köder dient. Als diese dann in die Fänge des perversen Entführers fällt, kann die Polizei den Täter fangen und die Mädchen befreien. Doch ist es der richtige Täter? Denn dieser ist wohl geistig behindert und schizophren...
Die Story wird keine Sekunde langweilig - lockt den Zuschauer immer wieder auf falsche Fährten und hat mich am Schluss sogar etwas überrascht - owohl man das schon hätte drauf kommen können. Cavill macht seine Sache gut, aber der Hammer sind Ben Kingley als Selbsjustiz-Richter, der leider etwas zu wenig Screentime bekommt und Brendan Fletscher, der als "Böswicht" absolut brilliert.
Fazit: Sehr guter Thriller, der die perfekte Abendunterhaltung liefert, wenn man auf knisternde Spannung steht.

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Den ersten hab ich damals auf der PS3 gezock - war eigentlich ganz ok. Ich hab die Fortsetzung hier auch liegen, aber irgendwie gehen andere Games erst mal vor...

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Filme Allgemein / Antw:Neuste Filme die ihr gekauft habt:
« am: 22. Juni 2022, 07:38:29 »
Der Bohrmaschinenkiller (BD)
Evil Dead Trap II (MB)
A Time To Die (DVD) - mit Traci

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Silent Night - Und morgen sind wir tot :prime: :8: Das ist ja mal ne mega coole Idee. Also wer den noch nicht gesehen und keine Vorkenntnisse hat sollte ihn wirklich mal sehen. Ich dachte ja erst "was ne komische Weihnachtsfamiliengeschichte" und dann BÄMM!!! Sehr sehr coole Wendung mit immer dramatischer werdenden Atmosphäre je mehr es dem Ende hin geht. Dazu hatte ich das Glück, dass ich nur "Silent Night" gelesen hatte, nicht mehr, da war die Überraschnung ja nochmal ne ganze Spur größer. Klar sind die Leute gerade zu Beginn irgendwie komisch und aufgedreht aber das macht ja dann auch irgendwann Sinn.



Hatte vor kurzem den Trailer gesehen - der das alles bereits verrät. Hat mich dann nicht mehr abgeholt. Bei vielen Filmen ist es einfach besser, nichts zu wissen, damit man auch wirklich überrascht wird.

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Anamorph - Die Kunst zu töten (2007)

- ein Film, der gerne Sieben wäre, aber nicht mal im Entferntesten diesen Sog erzeugen kann. Eigentlich ist der Film solide inszeniert und wandelt auf den Spuren von "Resurrection" (der wiederum viel intensiver ist). Willem Dafoe spielt einen Polizisten, der noch spät in seiner Karriere an einem Trauma zu knabbern hat. Er war mal auf der Jagd nach einem Killer, der bei der Festnahme erschossen wurde. Irgendwie hatte der Hauptdarsteller eine Beziehung zu einem der Opfer, die er leider nicht retten konnte. Er wurde dann Alkoholiker und lernt dann in der Gruppe der Anonymen Alkis eine Freundin des Opfers kennen (Clea Duvall übrigens). Nun häufen sich wieder einige Morde und Dafoe hat den Verdacht, dass der Killer damals nicht erschossen wurde, sondern ein Unschuldiger. Der Killer ist ein wahrer "Künstler", der immer mehr Spuren in seinen "Installationen" hinterlässt...
Der Film konzentriert sich auf die Figur des ermittelnden Polizisten, der von Dafoe sehr gut gespielt wird. Es gibt viele Feinheiten in der Darstellung und auch die Story gibt sich Mühe, die Erklärungen nicht platt anzubieten. Leider verzettelt sich der Film am Ende und wird leider etwas wirr. Das Finale ist nicht wirklich nachvollziehbar (oder ich hab nicht aufgepasst). Regisseur Miller gibt sich Mühe eine Atmosphäre aufzubauen und "eklige" Bilder zu finden - ohne in expliziter Gewalt abzudriften. Letzten Endes bleibt ein One Timer, der an sich nicht schlecht ist - aber eben nicht die Wucht der Klassiker besitzt. Er plätschert dafür 98 Minuten zu sehr dahin. War eine Empfehlung eines Freundes, der den Streifen als extrem spannend empfand. Ich fand ich eher mühsam.

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Smalltalk / Antw:Was mache ich gerade?
« am: 20. Juni 2022, 22:28:40 »
Gute Besserung.

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Ich seh Ich seh

- "Dieser Film macht was mit dir!" - Das sind immer so die Versprechen, die man in Podcastempfehlungen zu hören bekommt. Zu einen muss man sagen, dass dieser östereichische Film an sich optisch und ästhetisch hervorragend gemacht ist. Auch wissen Filmteam in der Inszenierung genau, was sie machen. Allerdings hat dieser HorrorThriller ein großes Problem. Die Auflösung springt Dich in den ersten Minuten so direkt an - dass der Plotpoint am Ende gar keine Überraschung mehr ist. Ich hätte hier wesentlich mehr erwartet. Leider gehört ich zu den geschulten Kinofans, die ja schon alles irgendwie gesehen haben. Ich hab mich erwischt, wie ich beim Schauen jede Szene analysiert hab und jede Entwicklung überprüft habe. Glang zwar nicht zu 100 Prozent, doch im Endeffekt war es leider nicht überraschend. Fazit: Gut inszenierter Film - klebt aber zu sehr an (asiatischen) Vorbildern. Ist leider schon da gewesen und eben nicht besonder originell.

21
PC, Konsolen & Games / Antw:The Last of Us - Part II [PS4]
« am: 19. Juni 2022, 12:34:06 »
Hm... gestern wieder den ganzen Tag gezockt und jetzt vermute ich auch, was der Welt an dem Spiel nicht gepasst hat...

(click to show/hide)

Ich bin gespannt - stay tuned.

22
Smalltalk / Antw:Der "Was habt ihr zuletzt gegessen?"-Thread
« am: 19. Juni 2022, 12:24:43 »
Wir hatten gestern nur ein Salat mit selbstgemachten Kottbular - perfekt zur Hitze.

23
Smalltalk / Antw:Was mache ich gerade?
« am: 19. Juni 2022, 12:23:32 »
Gleich geht es ab zum Hoffest hier im Dorf... noch einen gemütlichen Sonntag und mogen wieder in die Alltagsschlacht.

24
Smalltalk / Antw:Was mache ich gerade?
« am: 18. Juni 2022, 12:23:49 »
Ich werde gleich noch ein paar Stündchen zocken und mich einfach mal ausruhen. Wir bekommen heute Abend zwar noch Besuch, aber das stört nicht...

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Filme Allgemein / Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« am: 17. Juni 2022, 11:48:47 »
Neu in der Sammlung und gerade für gut befunden:


XX... Unbekannt  :bd:




Eine Hammer Produktion von 1956.

Irgendwo in den Weiten der schottischen Einöde bricht nahe einer Militärbasis die Erde auf und den tiefen Rissen entsteigt eine protoplasmische Kreatur, die die Fähigkeit besitzen, radioaktivem Material ihre Strahlung zu entziehen und durch sie zu wachsen. Als das Militär das Wesen endlich identifiziert hat, ist es schon fast zu spät und die Vorräte der Basis sind in großer Gefahr. Notgedrungen greift man auf einen experimentellen Plan zur Neutralisierung von Strahlung zurück.

Überraschend ernst und überhaupt nicht trashig... zumindest fast nicht, die Effekte sehen natürlich urig aus!  :D

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