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Nachrichten - Elena Marcos

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Destination Hell - D-Day (2006):

- mittelmäßiger Koraner-Horror mit verschenktem Potential. Nach dem Trailer dachte ich der Film spielt in einem Knast, aber die Location ist ein Mädchen-Internat, das wie ein Knast aufgezogen ist. Leider kommt die Geister-Geschichte zu kurz und spielt nur eine nebensächliche Rolle. Der Fokus liegt auf den Schülerinnen, die eben Porbleme haben sich entweder dem System anzupassen oder dem Druck des Lernens erliegen und nicht mitkommen. Vor drei Jahren brach in der Schule ein Feuer aus, wo Schülerinnen ums Leben kamen. Eine Schülerin beginnt Visionen zu bekommen, dass eben bei dem Unglück noch mehr passierte - denn sie sieht zerstückelte Leichen usw. Natürlich haben die Lehrerinnen alle etwas zu verbergen - was im Finale dann natürlich einen ähnlichen Ausgang nimmt.
Nichts neues und auch sehr zäh umgesetzt - so dass kaum Spannung aufkommt. Eben verschenktes Potential.

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Neuigkeiten / Antw:Dungeons and Dragons - Honor among thieves
« am: 24. Juli 2022, 14:46:07 »
Den meinte ich garnicht, hört sich aber schlimm an :D

Du sprichst von Warcraft? Denn kenn ich net.

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Neuigkeiten / Antw:Dungeons and Dragons - Honor among thieves
« am: 24. Juli 2022, 13:09:14 »
Der erste D&D Film war eine Katastrophe - den hab ich damals im Kino noch gesehen. Es gab wohl auch noch eine noch schlimmere Fortsetzung.

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Serien / Antw:The Rings of Power-The Lord of the Rings
« am: 24. Juli 2022, 13:06:55 »
Ich kann mich mit der Diversitäten-Keule nicht anfreunden - dann bin ich eben Rassist.

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Serien / Antw:The Rings of Power-The Lord of the Rings
« am: 23. Juli 2022, 16:14:16 »
Ich weiß nicht, fühlt sich nicht nach Herr der Ringe an, auch wenn es so aussieht... abwarten.

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Fluch der Karibik 4 - Fremde Gezeiten

- hier war die Geschichte mal nachvollziehbarer - auch wenn es eine Indy Jones Schnitzeljagd ist, macht es am Ende dann doch irgendwie Spaß. Natürlich ist das ganze Franchise nicht ernst zu nehmen, aber es ist flott, temporeich und mit über zwei Stunden immer zu lang. Ich hatte auch hier am Ende mit der Müdigkeit zu kämpfen - habs aber durchgehalten. Fügt sich in die Reihe ganz gut ein - McShane spielt natürlich immer den gleichen Blösewicht - aber die Präsenz hat er. Komisch war nur, dass man immer offen aussprechen musste, dass er "böse" ist. Naja - ist ja auch in Kinderfilm. War unterhaltsam.

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Fear No Evil aka Rec. (2000)

- ein Südkoreanischer Slasher, der leider absolut Scheiße war. Hier wollen ein paar Schüler ihren Klassenkameraden fertig machen. Die Mädels locken den armen Jungen (der nur unter Allergien leidet und oft einen Mundschutz trägt) in ein Ferienhaus und faken einen Überfall, wo maskierte ein Snuff-Video drehen. Doch leider hat einer das Fakemesser vertauscht und der arme Junge wird abgestochen. Die Kids wollen den Mord vertuschen und entscheiden den Leichnam zu verbrennen. Doch dabei springt der Typ auf, weil er nicht ganz tot ist und stützt sich brennend von einer Klippe.
Ein Jahr später werden die Kids von einem maskierten Killer verfolgt und der reihe nach abgeschlachtet...
Der Film war langweilig, die Morde dröge und die Auflösung total vorhersehbar - so dass eigentlich die 94 Minuten absolute Zeitverschwendung waren. Brr...

Red Shoes (2005)
. noch ein Koreaner. Dieser Grusel-Thriller war an manchen stellen sogar richtig creepy. Es geht um pinke (nicht rote) Schuhe, die in der U-Bahn herum stehen. Eine Schülerin findet diese auf dem Bahnsteig und zieht sie an. Doch eine Klassenkameradin nimmt ihr die weg und haut ab. Doch sie hat nicht so viel Glück, denn schneller als sie sich versieht sind die Füße ab...
Dann findet Sun-jae die Schuhe und nimmt sie mit nach Hause, denn sie hat eine krankhafte Schubesessenheit. Ihr Leben ist eine Katastrophe. Sun-jae erwischt ihren Mann beim Seitensprung und zieht mit der Tochter aus, die allerdings ihren Vater lieber hat. Sun-jae ist Augenärztin, und will eine neue Praxis eröffnen. Dafür nutzt sie die Hilfe eines Jungen Innenarchitekten, der sich in die Frau verliebt. Doch das ganze ist nicht so einfach - die Tochter Tae-su mag den neuen Lover nicht und ist gierig auf die pinken Schuhe ihrer Mutter. Das Grauen beginnt...
Der Film funktioniert auf meheren Ebenen. Einmal die Geistergeschichte um die verfluchten Schuhe, daneben das Mutter-Kind-Drama, das sich einmal auch um die Schuhe dreht, dann auch um den Vater, der sie angeblich immer besucht, obwohl der gar nicht weiß, in welcher Absteige die Familie nun wohnt. Dann gibt es noch Alptraumsequenzen und Visionen, die einem noch etwas zusätzendn Interpretationsspielraum geben. Ich meine hier sogar Hinweise auf Kindesmissbrauch gefunden zu haben... Die Schroffheit, mit der die Mutter mit dem Kind umgeht, ist offensichtlich, aber die genaue Beziehung zum Vater wird nie genau beleuchtet (die Ahnung von sexuellem Missbrauch wird nie konkretisiert, bis auf einen Traumsequenz in der dem Kind Blut zwischen den Beinen herausschießt...).
Der Film ist hervorragend inszeniert - irgendwo zwischen der dreckigen Neonbeleuchtung von Dark Water und den farblichen Akzenten von Suspiria, an den ich direkt bei der Ausleuchtung mancher Szenen denken musste. Der Argentobezug kam mir zusätzlich noch in einer Mordsequenz mit einer Galsscheibe. Ich glaube, da mag jemand das italienische Kino.
Das Tempo des Film ist recht ruhig, aber irgendwie unangenehm und unheimlich. Am Ende hatte ich sogar ein bis zwei Mal eine Gänsehaut (der Film beginnt in der U-Bahn und endet auch dort) - Manche Überraschungen am Ende konnte ich mir zwar vorher ausmalen, aber dennoch fand ich es gut umgesetzt. War erfrischend und unheimlich. Das sieht vielleicht nicht jeder so - man sollte mit Asia-Horror schon was anfangen können. Ich mochte diesen - bleibt auf jeden Fall in der Sammlung.

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Smalltalk / Antw:Coronavirus - SARS-Cov-2 und COVID-19
« am: 22. Juli 2022, 09:15:15 »
Idiotenkrise habe ich mit Absicht ausgelassen weil es mittlerweile eine Frage der politischen Ansicht ist und nicht mehr des Charakters und ehrlich gesagt meist von Leuten bestimmt, die sich für allzu demokratisch halten.

Ach ich meine das ganz allgemein - gerade auf den Charakter. Ich habe so oft in letzter Zeit festgestellt, das viele Menschen ihre Meinung auf andere projezieren und das dann als Gesetz hinstellen. Es ist ja wirklich so, dass jeder von sich selbst ausgeht - aber diesen Leuten geht komplett das Verständnis ab, dass das Gegenüber vielleicht nicht so denkt, wie man selbst. Diese Erkenntnis ist für diese "Idioten" in ihrem Denken nicht mehr vorhanden. Es gibt also auch gar keine Möglichkeit der Diskussionskultur mehr - die sperren sich jeglichen Fakten und Argumenten. Das lässt sich auf alle Themenbereiche ausdehen und bezieht sich nicht nur auf die sozialen Medien.

Ich war vor eiger Zeit auf einem Bürgerabend, wo Gegner eines Projekt in der Kinder- und Jugendarbeit mit komplett erfundenen Tatsachen argumentierten. Die haben sich noch nicht mal angehört, was geplant wird und waren in ihrer Meinung schon fest. Aber deren Einduck deckte sich überhaipt nicht mit der Realität. Und die waren noch nicht mal überzeugt, nachdem man denen die Fakten auf den Tisch legte - so als ob die das gar nicht wahrgenommen hätten.

Ich war echt schockiert - dass eine Gruppe von rund sechs Leuten so resistent blieben.

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Smalltalk / Antw:Was mache ich gerade?
« am: 21. Juli 2022, 13:09:34 »
Mein Büro in Siegburg ist warm und drückend - extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Das ist echt nicht zu ertragen. Dabei hat die Abkühlung in der Nacht durch den Regen gut getan.

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Carved: The Slit Mouthed Woman (DVD)

- in Japan gibt es eine ganze Latte an Filmen mit ihr, bei uns nur die Verfilmung von 2007. Kuchisake-onna oder die Scherenfrau mit dem geschlitzten Mund ist eine urbane Legende und ein beliebtes Monster. Regisseur Kôji Shiraishi hatte sich bei uns wahrscheinlich mit Noroi einen Namen gemacht. Bei Splendid erschien dann der relativ ruhige J-Horror Film in dürftiger Qualität, wie viele der ganzen Asia-Streifen auch. In Craved geht es um eine Unheimliche Frau mit Mundschutz und Schere, die Kinder entführt. Hinter der Maske ist ihr Mund durch einen Schnitt stark erweitert, dass sie ein groteskes Aussehen bekommt. Überall in der Stadt ist die Legende bekannt - als dann Kinder verschwinden ist der ganze Ort in Panik. Ein Lehrer, der immer die Stimme der Monsterfrau hört, bevor sie zuschlägt und eine Kollegin, die Probleme mit ihrer kleinen Tochter hat, machen sich auf die Suche nach dem Geheimnis.
In vielen Kritiken kommt der Film schlecht weg - nun, er ist kein Splatter und geht einen etwas anderen Weg als Ring und Ju-On, aber durchaus unterhaltsam. Denn die Atmosphäre stimmt und das Monster ist schon creepy. Vielleicht ist es die schlechte Qualität der DVD, die "Carved! eine billige Optik gibt, aber insgesamt war der Film jetzt nicht langweilig. Man darf keine große Action erwarten (die gab es bei The Ring auch nicht). Letzten Endes ist es wahrscheinlich ein durchschnittlicher Japan-Horror, der aber bei mir gestern gut ankam.

Contamination - Tödliche Parasiten
- ein Koreaner von 2012 hinter dem man einen Zombiefilm vermuten könnte, aber es ist ein Katastrophenthriller der etwas anderen Art. Es begingt ganz leise, damit dass sich Menschen wie die Lemminge ins Wasser stürzen und offenbar ertrinken - doch wenn man die Leichen rauszieht, sind sie wie ausgemergelt und sehen verhungert aus. Die Hauptfigur ist ein ehemaliger Doktor, der durch Börsenspekulationen nun total verschuldet ist und im Verkauf seines Pharmakonzerns gelandet ist. Sein Bruder ist Schuld an der Misere und will ihn wieder zum nächsten Coup verführen, doch der will nicht. Also muss der Bruder als Polizist (???) jobben, um seine Kredite abzuzahlen. Für den Doktor ist die viele Arbeit schlimm, weil er kaum seine Familie sieht. Wenn er nach Hause kommt "nörgelt" er rum, weil seine Familie auch die ganze Zeit isst.
Doch dann häufen sich die Todesfälle. Die Menschen sind von Parasiten befallen, die sich vermehren und dann im Wasser wieder austreten. Die Menschen entwickeln einen immensen Hunger und Durst, biss sie durchdrehen und ins Wasser springen. Infizierte werden in Quarantänelager gesteckt - bis ein Gegenmittel gefunden wird. Bei den isolierten befindet sich auch die Familie des Doktors. Dann wird zufällig bekannt, dass ein altes Medikament, das nicht mehr hergestellt wird, Heilung verspricht. Der Run der Bevölkerung auf die Apotheken beginnt - Chaos bricht aus.
So - hier höre ich auf, denn der Film ist vielleicht kein Meisterwerk, aber spannend genug, um 105 Minuten zu unterhalten. Heyok, der Vater und Doktor, trägt den Film absolut. Zuerst ist er der gestresste, duckmäuserische, unsympathische Vater, doch dann entwickelt er sich zum verzweifelten Kämpfer auf der Jagd nach dem Medikament. Im Laufe der Story wird es vielleicht unglaubwürdig, aber jedes Mal, wenn er kurz vor dem Ziel ist, das Mittel für seine Familie zu bekommen, passiert etwas, das es verhindert. Es ringt dem Zuschauer bestimmt ein Schmunzeln ab, wenn es zu so mancher absurder Situation kommt. Nebenbei ist sein Bruder "Phil" an einem fetten Geheimnis dran und deckt sogar mit seiner Freundin, die für eine Pharmafirma arbeitet, die Hintergründe der Pandemie auf... ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Vieles in der Geschichte ist konstruiert, aber solange es temporeich ist, sah ich drüber hinweg. Es gibt so einige Logiklöcher und die Verhaltensweisen mancher Figuren sind auch unmöglich - aber es ist eben ein koreanischer Blockbuster. Und das macht er ganz gut. Es gibt viele spannende Set-Pieces, zum Beispiel wenn die Infizierten in der Quarantäne sich immer wieder das Leben nehmen wollen. Ich dachte zuerst, dass ich aufgrund von Müdigkeit den Film nicht durchhalte, aber nein. Er blieb spannend bis zum Schluss.
Und das ist das wichtigste - der Plot ist zwar in vielen anderen Varianten dagewesen, aber wenn die Umsetzung stimmt, dann kann man dran bleiben. Ich hab den Eindruck, dass selbst die durchschnittlichen Produktionen aus Korea noch recht solide sind, dass man den schon als One-Timer genießen kann. Außerdem funktionieren solche Stoffe in Corona-Zeiten besonders gut, da sich jeder da reindenken kann...


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Smalltalk / Antw:Coronavirus - SARS-Cov-2 und COVID-19
« am: 21. Juli 2022, 11:55:01 »
Du hast Klimakrise und Idiotenkrise vergessen...

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Neuigkeiten / Antw:Midsommar (neues vom Hereditary-Regisseur)
« am: 20. Juli 2022, 09:56:34 »
Ich sage, Hereditary ist um LÄNGEN besser als dieser Schmonz…

Oh - dann ist das nichts für mich - denn Hereditary war schon scheisse.

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Star Wars IX - Der Aufstief Skywalkers
- auch der letzte Teil hat irgendwie Spaß gemacht - aber der Regisseur schafft es, tatsächlich das Finale von "Rückkehr der Jedi-Ritter" zu kopieren. Im Grunde ist das auch irgendwie ein Remake und eigentlich schade. Da wäre mehr rauszuholen gewesen. Nun - der Imperator ist ein richtiger Bösewicht und auch mit Geilo Ren kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Sein Wandel usw. was ja schon in Episode 7 dem Zustauer mit dem Holzhammer serviert wird, überrascht mich nicht wirklich.
Allerdings lag ich falsch, dass man sich doch irgendwo bei der Thrawn-Trilogie bedient hat. Ben und Rey sind keine Geschwister (daran hatte ich von Anfang an schon gedacht) - doch meine ich, dass man sich bei Rey etwas von Mara Jade inspirieren ließ.
Naja - die Cameos haben den Film wieder gut getan - aber irgendwie hatte man den Eindruck, die alten Helden müssen gehen, um Platz für neue zu schaffen. Doch die können die Fußstapfen nie ausfüllen.
Letzten Endes blieb eine Materialschlacht, die man durchaus genießen kann. Wir können froh sein, dass es überhaupt noch eine Fortsetzung gab. Fazit: Ganz ok.

Livid - Das Blut der Ballerinas
- von den "Inside" Regisseuren kam hier ein Gruselhausfilm, der leider nicht rund ist. Trotz guter Ansätze, was die Atmosphäre abbelangt (etwas Suspiria, etwas Silent Hill), kommt der Film erst ab der Mitte in Fahrt. Leider kann der Streifen den auf dem Cover versprochenen Blutgehalt nicht einhalten. Die Märchenanklänge sind auch innovativ, waren mir am Ende aber zu kitschig. Mal abgesehen davon, war ich müde und konnte hier vielleicht auch nicht ganz folgen. So richtig hat mir der Film leider nicht zugesagt, obwohl die Splattereffekte am Schluss ordentlich sind. Unterm Strich kann der Film nicht punkten.

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In Ep. 7 ging mir Kyle O Ren auch sehr auf den Keks. Das hat sich für mich im Laufe der Reihe interessanterweise aber komplett gedreht. Genaugenommen fand ich Adam Drivers Rolle und Schauspiel ab Ep. 8 im Vergleich noch mit am Besten. Rey und Finn entwickeln sich für mich zu komplett austauschbaren, farblosen Figuren. Beide auch eher schwach gespielt später.

Ich weiß nicht - also in Episode 8 finde ich seinen Konflikt irgendwie aufgesetzt. Aber dieses "ich will ja böse sein, kann das aber noch nicht richtig" wirkt in manchen Szenen etwas albern. Zumindest auf mich.

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So - ich will es jetzt wissen und habe gestern die letzte Trilogie begonnen:

Star Wars - Das Erwachen der Macht
- bereits im Kino gesehen und nun bei der Zweitsichtung ebenfalls als gut empfunden, auch wenn der Film in großen Teilen ein Remake von Episode 4 ist. Schon der Aufbau ist ähnlich: eine Karte, statt die Todessternpläne - ein Wüstenplanet auf dem der Droide vor dem Imperium, oh sorry - der Ordnung flieht usw. Bis hin zur Zerstörung des Todessterns.
Aber egal - der Fanservice stimmt. Han, Chewie, Leia, DreiPO - quasi alle alten Helden rocken die Bude. Das müssen die neuen erstmal nachmachen. Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit Rey und Finn ganz gut anfreunden kann - auch Poe geht klar - obwohl man das Gefühl hat, hier soll ein neuer Solo rangezogen werden.
Die Chemie zwischen Finn und Rey stimmt - aber die Diversitätenkeule ist manchmal etwas übertrieben - ok. Die Frau ist stark, der Mann ist schwach und dann doch nicht so richtig usw. Aber hier hält sich das noch irgendwie in Grenzen.
Einzig "Geilo Ren" ist und bleibt eine Niete, was aber wohl mit Absicht so angelegt ist. Der Typ ist ein Lappen und taugt nicht zum Bösewicht... aber mal sehe, wie es weitergeht. Und die Han Solo Szene geht gar nicht. Unwürdig!
Dennoch hatte ich beim Großteil Spaß und die alten Helden ringen mir immer noch die Tränen ab.

Star Wars - Die letzten Jedi
- Teil 2 ... und auch hier wird fleißig kopiert. Szenen aus Imperium schlägt zurück bis zur Rückkehr der Jedi-Ritter werden dreist kopiert. Ich hatte da so manche Aha-Erlebnisse. Ansonsten war die Fortführung weitgehend ok. Die LasVegas-Stadt fand ich nicht so toll - dieser Abschnitt war mir zu viel und das Design zu StarWars-untypisch. Auch diese CGI Flucht hat mich jetzt nicht wirklich gepackt. Aber dafür gab es viele andere gute Momente. Schön das Luke wieder dabei ist und auch seine Zweifel finde ich wunderbar eingebaut. Leider ist das Finale wieder "unwürdig" - Ich frage mich, was das soll...
Hier war allerdings die Diversitätenkeule noch deutlicher (das asiatische Pummelchen... oh mann) - was aber im SW-Universum in der Regeln nicht so auffällt, schließlich zeichnete sich Krieg der Sterne immer durch einen Wust an diversen Kreaturen aus, deshalb lasse ich das hier mal durchgehen.
Was aber immer noch auffällt, die Bösewichter sind echt schwach. "Geilo Ren" ist wirklich nicht mehr als ein trotziges Kind und Adam Driver spielt den auch so. Ich hoffe, dass es im letzten Teil für die Verbindung Rey/Ben eine Auflösung gibt, die ich mir hier fast schon denken kann. Aber auch die anderen sind irgendwie Trottel - General Hux kommt eh nicht gut weg und Snoke ist ein Möchtegern-Imperator, der keine besondere Gefährlichkeit ausstrahlt - aber, dass der dem Greenhorn vorwirft, er wäre kein "Vader". Ja, da hat er recht.
Im Endeffekt hatte ich mir den zweiten Teil schlimmer vorgestellt - es macht schon irgendwie Spaß, auch wenn es ein hirnloser ist. Allerdings hatte  Episode 1 - 3 dagegen dann doch die bessere Storyline, wenn hier am Ende nicht ein großer Knall kommt . Es bleibt also spannend.
Dennoch - die alten Helden kann man einfach nicht ersetzen. Die alte Trilogie bleibt die Beste.

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Smalltalk / Antw:Coronavirus - SARS-Cov-2 und COVID-19
« am: 19. Juli 2022, 12:16:57 »
Haltet alle durch - und bleibt so gesund wie möglich.

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Das ist so spannend zu lesen.
Ich mag Calvaire, finde aber Insinde maßlos überschätzt. Witzig.

Das ist das schöne - wir sind ja alle so verschieden, was den Geschmack anbelangt. Und dennoch gibt es Gelegenheiten, sich gegenseitig zu befruchten ... ähm.. zu inspirieren.

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Die Katze ist super!!! Hab ich als Kind auch immer im TV genossen, neben dem unsichtbaren Dritten...

gestern wurde es wieder etwas besser:

Inside (2007)
- ich weiß, Andy hasst ihn - und ich weiß auch warum. Schließlich hat der Film echt etliche Löcher und vor allem dumme Polizisten. Doch für mich ist diese Schlachtplatte mein Favorit unter den Franz-Terrorfilmen. Vor allem finde ich Beatrice Dalle absolout creepy - die hat mir im Kino noch richtig Angst gemacht. Der Film ist natürlich übertrieben blutig und einfach nur brutal. Im Kino fand ich da etwas gialloeskes dran, obwohl der das gar nicht ist. Aber die Atmosphäre ist schön düster und böse - deswegen mag ich ihn auch. Da hat mich sogar die monochrome Optik nicht gestört. Fazit: Funktioniert für mich immer noch gut - Terror und Splatter pur.

Martyrs (2008)
- dieser gehört zu den wenigen Filmen, die mich echt unangenehm berührt haben. Ähnlich erging es mir damals bei Canibal Holocaust als Erstsichtung und auch Martyrs war ein böses WTF-Erlebnis. Nun bei der Zweitsichtung hat der Film nichts von seiner Kraft verloren. Er ist einfach nur dermaßen fies, dass man ihn eigentlich nicht ein zweites Mal schauen will. Was auffällt ist natürlich die Zweiteilung des Films - die Rachegeschichte am Anfang, die natürlich mit der Auflösung der Gesichte zusammenhängt, aber für das Finale eigentlich keine Rolle mehr spielt. Der Film hat mich damals kalt erwischt - nun war ich vorbereitet. Dennoch sind die Folter-Szenen derart ungemütlich, dass hier kein Splatterspaß aufkommt (aukommen soll). Die Schlusspointe zieht dem Zuschauer natürlich den Boden weg, was ich sehr gelungen finde. Mit meiner Interpretation bin übrigens sehr zufrieden - ich verrate sie hier aber nicht. Der Film ist nur als damalige Verleih-DVD uncut gewesen - die FSK 18er Fassungen sind gekürzt.
Es gibt ja auch ein amerikanisches Remake, was ich mir lieber sparen möchte, da es wohl hier einen anderen Storybackground gibt. Martyrs ist wohl zurecht der Höhepunkt der kurzlebigen französischen Terrorwelle - und ein Trip, den man nicht unbedingt wiederholen möchte.

Calvaire - Tortur des Wahnsinns (2004)
- gehört eigentlich nicht direkt zu der Terror-Welle, wird aber gerne im gleichen Zuge genannt. Allerdings ist der auch sehr anstrengend - denn der Terrorfilm im Gewand eine französischen Bauerndramas ist arg geöhnungsbedürftig. Ich wollte gestern aufgrund von Müdigkeit schon abbrechen, habe es dennoch bis zum Ende durchgehalten. Ein Unterhaltungskünstler hat eine Panne und landet in einem ehemaligen Gasthof, bei einem alten Mann, der ebenfalls sich als "Künster" ausgibt. Neben einem jungen Mann, der die ganze Zeit seine Hündin sucht, lebt doch niemand. Die Frau des Alten ist abgehauen und der Brummbär lebt das so vor sich hin. Doch langsam bekommt der Sänger Marc die Ahnung, dass sein Gastgeber ihn nicht weglassen will - das Auto wird nicht repariert und Marc soll sich bloß vom Dorf fernhalten. Eigentlich ist das auch gut so - denn der Landstrich ist bevölkert von Verrückten und Degenerierten.
Calvaire nimmt eigentlich Frontier(s) vorweg - nur eben als Bauerndrama, was am Anfang ncoh halbwegs spannend ist - doch am Ende zu einer gnadenlosen Tortur wird. Nicht nur für Marc, sondern auch für den Zuschauer - alles Bekloppte in Frankreich. Nicht nur der Bauer Bartell und der junge Mann Maurice, vielmehr ALLE Bewohner. Die Tanzszene in der Kneipe sagt alles.
Ein Glück, dass es den Film auf Netzkino/YouTube gibt. Die Grütze ist kein Kauf wert.

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Double Blast klingt irgendwie lustig. Ich schau mir da mal den Trailer an.

Hier - aber er zeigt nur leider sehr viel...

Grundgütiger! :uglylol:
Haha. Ok, ich hätte lieber den Film gesehen, den ich mir nach deiner Beschreibung vorgestellt hatte.
Der Trailer reicht. Schön, dass es YouTube gibt und schön, dass es dort auch Trailer zu sowas gibt. :D

Naja - das ist schon Trash pur und total blödsinnig - aber hin und wieder kann man sich so einen Murks anschauen...

gestern dafür dreimal ins Klo gegriffen:

Sorceress 1 - Schwarze Mächte der Verführung
- wenn Jim Wynorski und Fred Olen Ray was zusammen machen kommt dabei "Im Land der Silikonbrüste" raus. Der Film beginnt mit einem Hexenzauber von Julie Strain, die den Kollegen eines Mannes behext, damit der einen Autounfall hat. Dieser überlebt den jedoch und landet im Rollstuhl. Doch Larry hat keinen Bock auf die Hexenscheiße und streitet sich mit seiner Frau (Julie heißt Erica), die dabei vom Balkon fällt. Doch Julie ist nicht raus, sondern tritt immer wieder in Visionen auf. Nach weniger Zeit verliebt sich Larry in eine alte Freundin, die jedoch sich irgendwie in Erica verwandelt und dauergeil ist. Das führt man auf den Hexenzauber von Linda Blair zurück, die die Ehefrau des Verunglückten spielt. Denn die will sich an Larry für den Unfall ihres Mannes rächen...
Julie ist Böse, aber Linda ist böser. Doch der ganze Mystery-Thriller Plot bleibt auf der Strecke, weil es die ganze Zeit Softcore-Szenen mit Silikonbrüsten gibt. Die Darstellerinen ziehen sich der Reihe nach aus, doch Lindas Klamotten bleiben an. Am Schluss gibt es ein bisschen Spannung und Messerstecherei und schon ist der Käse aus.
In Nebenrollen sehen wir unter anderem Michael Parks, der auch unter Hexenbann zu stehen scheint. Es gibt eine Unrated DVD in Amiland, die etwas mehr Szenen von Julies Inimbereich hat und eine Szene mit einem Penis, der wohl so kein war, dass ich ihn übersehen habe. Fazit. Typische B-Gurke mit total verschenkten Möglichkeiten.

Sorceress 2 - Magische Kräfte des Bösen
- die Fortsetzung dagegen ist viel trashiger und dadurch etwas unterhaltsamer, aber immer noch total Banane. Hier spielt Julie (andere Rolle) den Boss einer Kosmetikfirma, die einen neunen PR-Manager einstellt. Der hat allerdings immer komische Visionen und erzählt dies auch seinem Freund und Psychiater. Tja - neben Julie gibt es noch eine ganze Latte geiler Schnitten, die alle mit Pentagram um den Hals rumlaufen.  Inhzu kommt noch ein Hexenmeister, der die Leute mit der "Macht" erwürgt, welche noch hübsch rosa eingefärbt ist. Paul, der PR-Mann, wundert sich un forscht etwas nach - gerade weil sein Vorgänger auf geheimnisvolle Weise ums Leben kam, ebenso wie der Mann seiner Sekretärin. Paul verliebt sich auch in die kühle, distanzierte Kollegin Rachel, die es ebenfalls Fausdick hinter den Ohren hat...
Der Plot ist totaler Blödsinn, die reingemalten Effekte Grottig und die Schauspieler (außer Sandahl Bergmann, Lynn Daly und Julie Strain) erbärmlich. Zudem wurden die Szenen von Julie aus Teil 1 recyled und eingebaut ... mann kann also nochmal sehen, wie sie ihre Brüste mit Öl einschmiert. Der Rest ist aber einfach nur Müll... ab in die Tonne.

Frontier(s)
- neuer Französischer Extremismus, die nächste. Jetzt mal die Zweitsichtung nach dem Kinobesuch von anno dazumal. Und der Film hat nicht gewonnen. Das Problem dieses Terrorshockers ist, dass die jugendlichen Protagonisten fast alle unsympathsich sind und die Chainsaw-Nazi-Familie entweder vertrottelt rüberkommen oder so überzeichnet, dass man sie nicht ernst nehmen kann. Schon in der ersten Sekunde sieht man doch, was das für ein menschlischer Abfall ist - aber die Kleinkrimminellen kriegen das nicht mit. Dafür kommen sie in den Schweinestall und werden zu Wurst verarbeitet. Nur Yasmine ist etwas tougher und darf bis zu ihrem Zombiewalk im Finale sich mit der "Herrenrasse" auseinander setzten.
Unfassbar, dass Gens es dann nach Hollywood geschafft hat - der der Film bleibt trotz seiner Gewaltexesse irgendwie langweilig. Nazi-Pappa faselt was von reinem Blut und will dann mit einer (soll sie Muslimin sein? Keine Ahnung - ist auf jeden Fall nicht weiß) dunkelhäutigen Frau eine neue Rasse züchten. Natürlich sind die Farmer da alle verrückt und degeneriert, aber so richtig erschreckend sind die nicht. Einzig Karl legt etwas Brutalität an den Tag, die Angst machen könnte... Was mir ebenfalls nicht gefiel, waren wieder die Schnittgewitter in den Actionszenen. Auf diese Weise wird wohl verschleiert, dass man keinen rechten Plan hat und ordnet die Schnipsel einfach chaotisch an. Hauptsache wirr.
Fazit: Der Film blieb in der deutschen Fassung genauso öde, wie in der Originalfassung. Ähnlich wie bei "Die Horde" kann man keine Nähe zu irgendeiner Figur aufbauen - so dass es am Ende scheißegal ist, wenn alle draufgehen.

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Double Blast klingt irgendwie lustig. Ich schau mir da mal den Trailer an.

Hier - aber er zeigt nur leider sehr viel...


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Serien / Antw:The Rings of Power-The Lord of the Rings
« am: 16. Juli 2022, 11:59:06 »
Weiß nicht - bleibe skeptisch.

72
Gestern Abend gab es:

Double Blast (1993):

- als Kind hätte ich den gefeiert, obwohl er gar nicht so recht weiß, was er sein will: Komödie, Kinderfilm, Satiere oder Abenteuerfil. War scheinlich alles. Also folgendes: Martial Arts Star Dale Cook spielt einen Martial Arts Star, der alleinerziehnder Vater ist. Seine zwei Kinder (Junge etwas 7 bis 10 und das Mädchen 14 oder 15) sind voll als Ninjas ausgebildet. Jimmy beobachtet wie Bösewichter eine Professorin kidnappen (ja - genau Linda Blair). Er versucht seine Schwester von der Notlage zu überzeugen udn versucht die Frau rauszuholen, dabei werden sie erwischt. Nun - der Boss Joe Estevez (echt ein Abziehbild seines Bruder Emilio) will von Linda, dass sie eine alte Steintafel übersetzt, die zu einem unermesslichen Schatz führen soll. Doch die weigert sich und wird von dem Boss hypnotisiert. Leider bleibt sie auf dem Stand einer Sechsjährigen stehen. Derweil befreien sich die Kinder und informieren Daddy, der alle raushauen will - doch das klappt nicht so richtig. Alle werden in den Dschungel entführt und sollen bei der Schaztzsuche mitmachen...
Nun - der Film zieht die Actionfilme der 90er voll durch den Kakao und nimmt sich zu keiner Sekunde ernst. Joe Estevesz ist voll der Trottel, seine Handlanger (darunter Kantengesicht Robert Z'Dar) sind genauso verblödet und lassen sich sogar von den Kindern verkloppen. Man muss dazusagen, das die Fight eigentlich ganz gut choreographiert sind - obwohl es schon total surreal anmutet, wenn Robert Z#Dar von einem Kind verkloppt wird. Egal... Der Oberboss, der am Schluss kommt ist Ron Hall als "Blade" und er hat gut was drauf - das Finale in der Schatzhöhle ist eigentlich super unterhaltsam. Trotzdem verliert der Film nie die Atmo des Kinderfilms, macht aber trotzem irgendwie Spaß. Ein Großteil der Jokes sitzen und man merkt, dass die Schaupieler Spaß hatten sich selbst irgendwie zu verarschen. Auch Linda spielt ihr komödiantisches Talen voll aus - grade als "Sechsjähige" ist das super nervig, dass man echt versteht, wie sie die Bösewichter an den Rand der Verzweiflung bringt.
Ich hab den Film auf YT gefunden, da es wohl keine deutsche V.Ö. gibt - vielleicht war der mal unter dem Titel "Young Ninjas" im TV. Wie gesagt, als Kind hätte ich den gefeiert - als Erwachsener finde ich den eigntlich nur albern.

Robins Club (aka Robins Hood) - Old Friends, Dead Ends
- in den 90ern gab es eine TV-Serie, die in einer Strandbar angesiedelt ist. Die Chefin gibt den Angestellten, die wohl alle Ex-Knastis sind (überwiegend weiblich) einen Job und eine zweicte Chance. In dieser Folge begegnet einer der Damen einem allten Freund wieder, der bei der Marine ist. Ein super netter Typ, der dann allerdings eine Frau vergewaltigt (das Opfer: Linda Blair). Doch keiner glaubt der armen Frau, weil der Typ ja so nett ist... nun - es gibt einige Verwicklungen und am Schluss die Auflösung: er wars doch.
45 Minuten Folge einer typischen TV-Serie, die vor sich hin pladdert. Ok - aber total belanglos. Auch diese Folge hab ich auf YT gefunden.

High Tension
- nachdem ich mich beim letzten Mal so aufgeregt hab, versuchte ich nun den Film unter einem anderen Blickwinkel zu lesen... hat leider wieder nicht funktioniert. Auch wenn man den Film als Ausgeburt einer kranken Persönlichkeit sieht, funktioniert der Film im Finale nicht, wo Aja Traum und Wirklichkeit vermischt. Man kann ihn beim zweiten Mal nicht wie etwa "Sixth Sense" sehen - denn dafür unterlaufen Aja zu viele Fehler. Aber auch wenn man alles als "eingebildet" sieht - passen die Szenen am Schluss ebenfalls nicht ins Bild. Nun - was bleibt ist ein hervorragend gefilmter Streifen mit beispielloser Gewaltexzesse, die für mich aber nicht mehr als das bleibt. Leider. Damals im Kino konnte der Film einen noch blenden und mitreissen - bei der x-ten Sichtung verliert er einfach nur. Schade. Aber Aja ist eben kein Shyamalan und erst recht kein Hitchcock. Sorry.

73
Lady Blood war echt kacke

Das kannste mal ganz laut sagen.

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Skins - Gang Boyz (1994)

- dieses Drama von Wings Hauser kommt in der imbd total miserabel weg. Keine Ahnung warum, denn der Streifen ist von dem B-Movie König inszeniert, produziert und die ganze Hauser Familie spielt mit. Vielleicht liegt es daran, dass keiner so richtig was mit dem Film anfangen kann und der deshalb unter dem Radar läuft. Nun - auf der einen Seite ist der Film recht brutal, auf der anderen Seite so schmalzig Klischeebelastet, dass es wehtut.

Nun - Der Film beginnt mit einer recht fiesen Sequenz. Marjoe ist 15 und schwul. Nach einem Date will er nach Hause und verpasst seinen Bus. Da wird er von ein paar Skins aufgegabelt, die ihn in ihren "Schuppen" bringen. Dort herrscht der fiese "Bentz" (Cole Hauser) mit seiner kahlrasierten Affenbande. Dort wird der Junge erstmal richtig zur Sau gemacht (hier wurde offenbar gekürzt) und brutal misshandelt. Er wird schwer verletzt auf dem Walk of Fame abgelegt. Seine Mutter (Linda Blair!!!) Maggie ist entsetzt und will ihren Jungen natürlich rundum beschützten. Als ersten Schritt holt sie Daddy nach Hause - denn Joe war mal Polizist. Leider ließ ihm im Dienst ein kleiner Junge vor den Lauf der Waffe - worauf er seinen Job verlor. Er wurde Alkoholiker und zog nach Mexiko. Doch Maggie holt ihn aus der Wüste nach Hause, weil der gemeinsame Sohn einen Vater braucht. In der Zwischenzeit terrorisieren die Skins die Stadt und vergewaltigen munter unschuldige Frauen (die nächste gekürzte Szene). Joe setzt sich auf die Spur der Assis und will mit einer Waffe Gerechtigkeit schaffen. Leider ist er als Alki nicht in der Lage Bentz abzuknallen und wird von denen fröhlich verprügelt und dann der Polizei übergeben (schließlich ist Joe eingedrungen und hat alle mit einer Waffe bedroht). Jetzt kommt Joe zur Besinnung und entscheidet sich für den "kalten Entzug". Hey und so langsam kommt der Alte wieder auf die Beine - Die Familie nähert sich wieder an. Dann wird Joes alter Partner und Freund der Familie krankenhausreif geschlagen. Die Polizei ist machtlos - doch Joe und Maggie organisieren andere Gangmitglieder und rechtschaffene Bürger für die letzte Schlacht...

Der Film ist natürlich nie bei uns erschienen. mir lag die englische DVD vor, die wohl Cut ist (oder die R-Rated ist bereits so). Irgendwie hat der Film einen großen Anteil Familiendrama, dann auch wieder Milieustudie ... Allerdings sind die Skins nicht sehr differenziert gezeichnet, naja - sollen sie wohl auch nicht. Nur Bentz sticht aus der Masse heraus. (allerdings sieht die Nazi-Mode von 1932 an dem Typen irgendwie peinlich aus. Hemd, Hosenträger usw. wie halt die "besseren" Skins so aussehen). Die Annäherung der Familie ist schon echt too much - und das Finale brachte mich echt zum schmunzeln. Als dann die "treuen Amerikaner" (natürlich mit Linda an der vordersten Front, aber auch das Vergewaltigungsopfer ist dabei) mit Baseballschlägern in den Skin-Schuppen eindringen und die Affen aufmischen, musste ich dann aber echt lachen. Das ist zwar irgendwie cool - aber wirklich lächerlich. Am Schluss war der Film aber doch irgendwie unterhaltsam - besonders, da Bösewicht Bentz immer noch da draußen ist und seine Propaganda vom Stapel lässt.

Baby Blood (1990)
- der erste echte französische Splatterfilm, mit viel Blut und eine großen Portion Humor.  Der Film war damals auf VHS (war leicht gekürzt) trotzendem super unterhaltsam. Ein "Parasit" nistet sich bei Yanka ein und will dass die Frau ihn austrägt. Doch um zu wachsen, braucht das Ding Blut. Yanka zieht eine Blutspur durch Frankreich, bis sie am Schluss dann ein monströses Wesen gebiert.
Die Dialog Duelle zwischen Yanka und dem Wesen sind eigentlich sehr witzig. Der Film nimmt sich ohnehin nicht besonders ernst und lebt von einigen splattrigen Szenen und der molligen Emmanuelle Escourrou, die nicht nur wegen ihrer Zahnlücke mit der guten Beatrice Dalle verglichen wird. Sie hat auch keine Angst Nacktszenen mit extremer Gewalt zu spielen - und trägs so diesen Film quasi alleine. Der Film ist mit rund 84 Minuten auf DVD recht temporeich und hat eigentlich keine Längen. Ich wollte den Film eigentlich aussortieren - aber irgendwie gefällt mir der Film, so dass ich mit einem Upgrade liebäugele, den die Dragon DVD ist nicht anamorph und Qualitativ etwas unterdurchschnittlich. Bester 90er Splatter-Klassiker aus Frankreich - lange vor der "Terrorwelle". Regisseur Robak spricht in Interview über die Schwierigkeiten, die der Film hatte, da so was in Frankreich nicht gemacht wurde. Auf jeden Fall steckt Herzblut drin - ich kann diesen Film jedem Horrorfan durchaus empfehlen.

Lady Blood (2008)
- im ersten Teil gibt es als Gag ein Plakat an einem Fenster mit der Aufschrift "Baby Blood 2". Tatsächlich kam 2008 ein Film der an die Ereignisse anknüpft... und sich als unglaublicher Schrott rausstellt. Denn Regisseur Jean-Marc Vincent liefert einen Film ab, der irgendwo zwischen Amateur und Independent-Produktion angesiedelt ist. Die Optik sieht nach 28 Days later aus und passt überhaupt nicht. Alles wirkt einfach nur billig. Das hätte Robak besser hin bekommen...
Dabei sind die Voraussetzungen gar nicht schlecht - denn Emmanuelle Escourrou ist wieder als Yanka zu sehen. Doch sie ist mittlerweile verheiratet, hat eine Tochter und arbeitet bei der Polizei. Als dann wieder Morde passieren, die an ihre Vergangenheit erinnern, glaubt sie das "Wesen" ist wieder da - und liegt richtig. Doch auch andere Kriminalfälle warten auf sie, wie zum Beispiel ein Mafiakleinkrieg. Yankas neuer Partner kommt allerdings den Ereignissen von damals auf die Spur.

Es ist eigentlich toll, Emmanuelle Escourrou wieder zusehen. 15 Jahre später sieht sie attraktiver aus denn je und ist auch nicht mehr so dralle. Auch Cameos von Philippe Nahon und Xavier Gens ließen auf etwas besseres hoffen. Leider wurde ich enttäuscht. Der Film ist einfach nur Scheiße - auch wenn die Idee an sich recht brauchbar ist. Yanka muss ihre Vergangenheit verbergen und wird von ihrem "Geschöpf" verfolgt. Nur die Umsetzung ist katastrophal unterirdisch, das auch nur 81 Minuten echt zur Zerreißprobe werden. Die Schauspielerin hat mich das zwar durchhalten lassen, aber - ein zweites Mal schau ich den bestimmt nicht mehr.     

75
Die Nacht des Todes
- zu unrecht vergessener kleine französischer Horrorfilm-Klassiker, den es leider nur hier im OmUT gibt. Aber die "Euro"-Atmosphäre kommt unheimlich gut zur Geltung, obwohl wir schon von vornherein denken können, was das abgeht.
Isabelle Goguey spielt die junge Martine, die als Hausdame (also Kochen, Pflegen und Mädchen für alles) eine Stelle in einem Seniorenheim annimmt. Die Leute sind alle etwas schräg drauf, das beinhaltet auch die strenge Direktorin Helene, und den Butler/Hausmeister Fabien, der aufgrund eines Geburtsfehlers ein Bein nachzieht. Martine freundet sich mit ihrer Vorgängerin Nicole an, die etwas auf Krawall gebürstet ist und sich nicht alles gefallen lässt. Doch die zwei Mädchen kommen super miteinander aus. Doch dann verschwindet Nicole über Nacht und die Direktorin behauptet, dass Nicole nach einer Beschwerde, in der es um Martine ging, gekündigt wurde. Doch Nicole entdeckt im Müll ein Stück von Nicoles Koffer und vermutet, das ihre Vorgängerin nie weggegangen ist...
Tja - viele wissen vielleicht schon, worum es geht. Die Alten haben natürlich ein schreckliches Geheimnis, dem Martine auf die Spur kommt. Der Film ist eigentlich recht ruhig, hat eine typische französische Atmsophäre, die etwas an Rollin erinnert und Isabelle Goguey spielt die native Martine wirklich gut (obwohl sie in der einen oder anderen Situation echt mit dem Feuer spielt). Die Darstellerin war damals noch recht jung und bringt da schon viel von der eigenen Persönlichkeit in die Rolle ein. Der Film von 1980 hat ein paar einfache, aber effektive Splatter-Effekte, die das Ganze abrunden. Mir hat der Streifen viel Spaß gemacht, da ich diese alten Filme einfach aufgrund der Atmo sehr mag. Natürlich kann man sichden Verlauf der Gesichte und das Ende schon ausmalen, wenn man aufpasst, aber das fällt nicht ins Gewicht. Amerika hat später diese Elemente in jedenen zweiten Film eingebaut. Es gibt eine hübsche Auflage von Camera Obscura im Mediabook. Das das Ding eher ein Nischenfilm ist, wird es wohl bei der Auflage bleiben.

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