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Nachrichten - Elena Marcos

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Ich fand den optisch Recht schön. Klassischer 50er SF.... Besser als der Kram von heute.

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Resident Evil: Afterlife & Retribution (2010 /2012) - siehe Auftragsfilme

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Filme Allgemein / Antw:Auftragsfilme - monatliche Aufgaben
« am: Gestern um 15:19:12 »
Resident Evil: Afterlife & Retribution (2010 /2012)

- ob das noch Horror ist? Hm, eigentlich sind die alten Klopper reine Actionfilme - aber da Zombies vorkommen denke ich, dass es doch Horror-Filme sind. Mittlerweile beginne ich meinen Frieden mit der Serie zu machen. Klar, haben die nichts mit den Games zu tun (also kaum, bis auf ein paar Creatures und Figuren), aber wenn ich den "Welcome ..." dagegen halte, sind die alten schon fast erfrischend. Nun - pures No-Brainer-Popcorn-Kino, das zwar mit viel CGI und inhaltlichem Quark daherkommt - aber im Endeffekt pure Unterhaltung bietet. Ist schon irgendwo ok - da hat der letzte Silent Hill mehr wehgetan.

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Todestage / Antw:RJ Mitte ist tot
« am: Gestern um 13:35:23 »
Admin bitte in das zugehörige Sub-Forum verschieben, danke.

Schlimme Sache. Ich kannte ihn zwar nicht, aber das ist sehr tragisch und viel zu früh. :(

Ruhe in Frieden.

Verschoben.

Ruhe in Frieden.

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Filme Allgemein / Antw:DVDs & Blu-ray zum kleinen Preis
« am: 14. Oktober 2026, 11:26:04 »
Ebenso würd ich gern mal wieder die Tinto Brass Filme sehen - aber kaufen würd ich die nie :D

Kein Thema, mit Sascha beim nächsten HFT.

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The Mandalorian and Grogu (2026)

- genau. Es fühlt sich an wie eine überlange Folge der Serie. Auf der einen Seite ist es schade, denn man erwartet irgendwie das große "Ganze" bei dem Film, mit Cameos oder legendären Figuren usw. Doch das Abenteuer gliedert sich in zwei Teile (oder vier Folgen a 30 Minuten?) - Die Jagd nach Jabbas Sohn und dann die Jagd nach Commander Coin. Die kleine Episode im Dschungel erinnerte an "The Last of Us" - aber im Endeffekt bekommt man ein flottes Weltraumabenteuer mit allen Zutaten, die man dafür braucht. Rotta (Spartacus / Conan Vibes) wächst dem Zuschauer schnell ans Herz - Coin finde ich ziehmlich dämlich - und Sigourney Weaver ist mächtig alt geworden. Der Film hat eigentlich keine Überraschungen, die CGIs sind ordentlich und die Atmosphäre der Serie kommt rüber. Aber - es ist einfach nur eine Episode. Dafür muss man nicht das Kinoformat auspacken. Aber für einen netten Filmeabend reicht es aus.

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Smalltalk / Antw:Der Bastel Thread für Groß & Klein.. :D
« am: 10. Oktober 2026, 11:45:03 »
Geil.

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PC, Konsolen & Games / Antw:Now Playing on Konsole or PC?
« am: 10. Oktober 2026, 11:41:37 »
Die Games waren auch alle als Neupreis gar nicht so teuer.

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PC, Konsolen & Games / Antw:Now Playing on Konsole or PC?
« am: 09. Oktober 2026, 18:08:23 »
Kurz und Knapp:

Hab in Halloween reingespielt - den Prolog. Das Ding ist wohl als Multiplayer so wie Freitag oder TCM.. mit ExPoints usw. Allerdings gibt es einesn Storymodus (auch offline spielbar) der aus der Sicht von Michael spielt. Im Prolog bricht man aus Smiths Grove aus und entert den Wagen der Krankenschwester... Fand ich ok, macht Spaß.

Hellraiser...
Yo - das ist genau, das was man haben wollte. Grafisch jetzt nicht der Ultra-Hammer, aber atmosphärisch absolut spitze. Man fühlt sich im Höllenlabyrinth direkt heimisch. Man wird vom Chatterer gejagt, blickt auf Leviathan am Himmel und begegnet vielen hübschen Dingen, die man aus den Filme kennt. Das macht richtig Spaß - dann muss man sich aus den Fingern einer Sekte befreien. Das ist alles ultrabrutal, total assig und erinnert an gute Manhunt-Zeiten. Nudity gibt es auch - und zwar reichlich, inklusive eigenem Penis, wenn man nackt gefoltert wird.
Das spiel ist lustig und kommt dann komplett drann, wenn ich mit "Townfall" durch bin, das ebenfalls in der Ego-Perspektive gespielt wird und auch sehr atmopshärisch daherkommt.

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I’ll see you in hell / Ti aspetterò all'inferno (1960) - siehe Italo-Crime

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I’ll see you in hell / Ti aspetterò all'inferno (1960)

Ich bin immer noch nach dem Gangsterstreifen „Brennpunkt Miami“ von Piero Regnoli – und lese, dass der Mann schon 1960 einen Crime-Film abgedreht hat. Nun – schau mal auf YT und tatsächlich ist die englische Fassung „I’ll see you in hell“ auf der Plattform zu finden.
Der Film beginnt mit einem Juwelenraub – Walter und Sam überfallen im Auftrag von „Al“ ein Geschäft und rauben Diamanten von immensem Wert. Al hat sich in einem Nachtclub ein Alibi gesichert und trifft sich nach dem Verbrechen mit seinen Komplizen. Leider wurde bei dem Raub ein Wachmann getötet. Walter hält an dem Plan fest und fordert alle auf, diesen durchzuziehen. Also machen sich alle auf in eine einsame Gegend, wo Al ein Haus klar gemacht hat. Hier wollen die Diebe etwas warten und dann die Beute absetzen. Auf dem Weg kommen sie in ein Unwetter – Al ist total entkräftet, so das Sam Walter überredet, Rast zu machen. Walter ist nicht begeistert, willigt aber ein. Leider ist Walter ein verkappter Psycho, der Al am Lagerfeuer den Vorschlag macht Sam um die Ecke zu bringen und die Beute durch zwei zu teilen – doch Al lehnt ab. Darauf kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Sam und Walter, wobei Sam in Treibsand gerät. Al will helfen, Walter verhindert es. Sam versinkt. Die verbleibenden Diebe ziehen zum Haus weiter. Einige Tage vergehen, als Al entschließt in die Stadt zu fahren, um ein Steak zu essen. Doch trifft er im Diner auf Danielle, die von den üblichen Halbstarken belästigt wird. Al hilf und lädt die Frau zum Essen ein. Sie erzählt, dass sie in dem Kaff auf einen Job als Sängerin und Tänzerin hofft. Al will ihr aus der Patsche helfen, bietet ihr eine Übernachtungsmöglichkeit an und steckt ihr heimlich Geld zu. Am Abend klopft es an der Tür und Danielle stehet vor der Tür. Walter ist gar nicht begeistert…
Von Anfang an ist klar, dass es natürlich Spannungen und Probleme gibt als Danielle einzieht, denn Walter befürchtet, dass die Frau hinter das kleine Geheimnis kommt. Natürlich ist sie Al zugetan, der ein echter Kavalier ist – leider ist auch Walter spitz wie Lumpi. Das Ganze beginnt wie ein klassischer Crimefilm (er wirkt zunächst auch nicht italienisch) und bekommt ab der Hütte einen krassen Italo-Western-Flair. Lange bevor der erste Italo-Western gedreht wurde, hat Regnoli perfekt diese Atmosphäre vorweggenommen. Hätten die alle Hüte an und würden Pferde benutzen – das wäre ein Western. Dann bricht der Horror in die Story ein – denn plötzlich erklingt eine pfeifende Melodie in der Nacht: Sams Melodie. Doch draußen ist niemand. Ist sein Geist unterwegs? Vor der Tür findet sich dann in der Nacht auch Sams Name in den Sand geschrieben. Zufall? Dann beginnt der Psycho-Thriller, denn der schon recht verrückte Walter beginnt langsam seinen Verstand zu verlieren. Bis zum bitteren Ende überschlagen sich dann die Ereignisse.
Der Film ist eine Mixtur aus Crime/Western/Horror und ein Klecks Film Noir – hervorragend besetzt mit John Drew Barrymore als Walter, der mit seiner Frisur und dem Bart wie eine Mischung aus Clint Eastwood und Hugh Jackman aussieht. Wenn der später im Film abdreht, hat der gar einen Blick wie Bruce Campell. Ein echtes Vergnügen. Auf der anderen Seite haben wir Massimo Serato als Gentleman Al und Eva Bartok (aus Blutige Seide) als Danielle. Der Film kommt mit 82 Minuten kurz, knackig und spannend daher. Der hat mich echt überrascht. Komisch, dass der voll unter dem Radar läuft – wahrscheinlich, weil der Polizeifilm und der Italo-Western noch weit weg war. Oft wirkt der Film sehr amerikanisch – ist aber eine italienische Produktion. Schade, dass solche Filme bei uns nie erschienen sind.
Das Ding ist ein echter Hammer und ein absoluter Geheimtipp. Fazit: Geilomat.

Hier – ansehen:


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PC, Konsolen & Games / Antw:Neueste Spiele, die ihr euch gekauft habt
« am: 09. Oktober 2026, 14:04:43 »
Hellraiser: Revival (PS5)
Halloween: The Game (PS5)

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Return to Silent Hill (2025) - siehe Auftragsfilme

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Filme Allgemein / Antw:Auftragsfilme - monatliche Aufgaben
« am: 05. Oktober 2026, 18:27:03 »
Return to Silent Hill (2025)

- Ich mache es kurz. Ich wollte den Film lieben, wirklich - ich liebe das Spiel, aber Christophe Gans schaffte es nicht auch nur im Ansatz die Tiefe der Story zu ergründen oder irgendwie dem Zuschauer zu vermitteln. Der erste Teil war zwar auch keine exakte Adaption, traf aber im Geist und in der Atmosphäre dne Ton des Spiels. Bei der Adapation von SH2 versagt der Mann auf der ganzen Linie.
Das liegt vor allen an den Änderungen der Stroy und der Figuren, die vorgenommen wurde. Es passt eigentlich nichts mehr wirklich zusammen. Das Creature Design ist zwar toll und die Kulissen sind dem Spiel sehr gut nachempfunden - aber die Optik wirkt zu künstlich und zu CGI-lastig. Man hat den Eindruck, dass die Monster zwar plastisch geschaffen wurden, aber irgendwie wirkt alles mit Computer verändert. Man hat den Eindruck eher einen animierten Film zu sehen, statt eines Spielfilmes.
Die Darsteller sind zwar auch nicht die Brüller, sind jedoch zweckmäßig. Ich weiß nicht, wie der Film wirkt, wenn man die Vorlage nicht kennt. Beim mir hinterließ der Film nur Kopfschütteln. Und so eine Arbeit bin ich von Gans wirklich nicht gewohnt. Sehr merkwürdiger Film. Schade. Ich wollte den Film wirklich lieben ... keine Chance.

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Scream 7 (2026) - siehe Auftragsfilme

Crmine a due (1964) - Zweitsichtung. Genauso wie bei der Erstsichtung. Keine Änderung der Meinung.

Meine Schwester (2001)
- puh. Mit Catherine Breillat muss man sich schon anfreunden. Hier erzählt sie die Geschichte von zwei Schwestern - eine hübsch, eine dick. Die hübsche fällt im Urlaub auf einen italienischen Student herein und lässt sich von ihm verführen. Die dicke Schwester muss sich den ganzen Scheiß anschauen (im wahrsten Sinne des Wortes) und findet das recht doof. Das ganze wird zum Problem in der Familie, die ohnehin mit Problemen zu kämpfen hat.
Der Film ist sehr dialoglastig, obwohl er recht schonungslos viele Wahrheiten auf den Punkt bringt. Für Breillat ist der Film recht mainstreamig gehalten (16er Freigabe), aber im Grunde depressiv, emotional brutal und schonungslos. Das Finale tritt dem Zuschauer in die Fresse, was wir aus dem Französischen Kino allzugerne kennen. Da hätte ich gerne die Gesichter des Arthouspublikums im Kino gesehen.
Eine Freude war es Laura Betti, die die Mutter des Italieners spielt, zu sehen - sie ist zwar alt und dick geworden, füllt aber die Leinwand in ihren Minuten mit ihrer Präsenz komplett aus.
Schwieriger Film einer schwierigen Autorin/Regisseurin - allerdings gut performed, vor allem Anaïs Reboux als "fat Girl" ist verdammt gut. Roxane Mesquida  erinnert irgendwie an die junge Ornella Muti, spielt aber so naiv, dass man auch kein Mitleid hat. Fazit: Finsterer Film.

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Filme Allgemein / Antw:Auftragsfilme - monatliche Aufgaben
« am: 03. Oktober 2026, 13:54:39 »
Scream 7 (2026)
- ich verstehe die schelchten Kritiken zum Teil gar nicht. Scream 7 bleibt dem Franchise und der Formel treu und bietet einen weiteren Teil mit den üblichen zutaten. Ok, der Film ist nicht innovativ, sondern spult alles runter, was wir kennen. Doch im Endeffekt ist er um Welten besser als der abartige Teil 5, der auf "Scream" geschissen hat und auf teufel komm raus, das Franscheiß modernisieren wollte. Ich hab bei 5 (und 6) zteilweise nur mit dem Kopf geschüttelt. Deswegen ist es gut, dass wir hier Kevin Williamson wieder am Start hatten, der den Film solide umgesetzt hat. Die Auflösung ist zwar total Banane, aber das haben die Teile vorher auch schon gebracht.
Allerdings soll es nun mal echt gut sein. Hier braucht es wirklich keine weitere Fortführungen mehr. (Obwohl ich bei Jason auch die Fortsetzungen cool fand, obwohl es auch immer gleich war...).

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Ninja Terminator (1985)

- zu Ehren von Richard Harrison das Original "nur mit Garfield Telefon". Natürlich ist das mal wieder ein absoluter trashiger Joseph Lai Cut-And-Paste-Murks, der aber irsinnig Freude macht. Der südkoreanische Klopper "The Uninvited Guest from Star Ferry" mit Hwang Jang-Lee bietet die Grundlage und ist mit seinen besten Action-Szenen vertreten. Natürlich telefoniert der Held des Films mit "Harry" (der ja eigentlich immer Gordon heißt) - der ist einer von drein Ninja, die Teile einer goldenen Ninja-Statue geklaut haben, die einen unbesiegbar macht. Es gibt rote Ninjas, schwarze und Harrison in seinen Tarnfarben. Die neu gedrehten Szenen mit Spielzeugroboter, viel Ninja-Qualm und Schwertkämpfen machen echt Spaß. Am geilsten ist immer, wenn der rote Ninja durch die Wohnungen schleicht und in jeder Schublade nach dem Statue-Rumpf sucht, der garantiert nicht in die flachen Schubladen passt. Aber egal...
Leider ist die uncut Fassung, bei der man oben und unten noch Bildteile abgedeckt hat - nur als Augenkrebsversion in der Hwang Jang-Lee-Superstar-Box erhältlich. Ja - vier Filme auf einer DVD gehen auf die Qualität und die Augen - wer durchhält bekommt wieder herrlichen Ninja-Quatsch der amüsanten Sorte.

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PC, Konsolen & Games / Antw:Now Playing on Konsole or PC?
« am: 01. Oktober 2026, 21:08:07 »
Hab am Wochenende in Townfall reingezockt und fand es sehr cool. Man kommt locker rein und atmosphärisch ist das wundervoll.

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Musik / Antw:Der R.I.P Thread
« am: 01. Oktober 2026, 21:04:37 »
Mist. Hab den anderen Threads zuerst gelesen. Verdammte Scheiße... R.i.P.

Ich hab in den 90ern noch Venom in der fünften Reihe gesehen und überlebt.... War ein megageiles Konzert. Im Moment ist echt schlimm... Rose Tattoo verpasst... Jetzt Cronos tot... Kommt wieder viel auf einmal.

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Musik / Antw:Now Playing
« am: 01. Oktober 2026, 21:00:12 »
Ähm... Was? Cronos tot?

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Hände über der Stadt / Le Mani sulla città (1963) - siehe Italo-Crime

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Hände über der Stadt / Le Mani sulla città (1963)

Francesco Rosi hatte mich mit seinem Salvatore G. nicht überzeugen können. Das schafft sein „Le Mani sulla città“ dann schon eher, denn hier haben wir eine Figur, die wie als Dreh- und Angelpunkt haben: den skrupellosen Bauspekulant Edoardo Nottola, gespielt von Hollywood-Schwergewicht Rod Steiger. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Nottola seinen Investoren klar macht, wo die Zukunft des Geldes liegt: in Immobilien.
Dann sehen wir in einem Arbeiterviertel (wahrscheinlich Neapel) ein Hochhaus zusammenstürzen. (Mir ist ein Rätsel, wie die das gedreht haben – denn die Szenen sehen verdammt echt aus und die Leute dort sind definitiv in Gefahr. Ich war schockiert). Ob nachgeholfen wurde, oder einfach nur gefuscht, bleibt offen – denn die verantwortliche Baufirma gehört Nottola, der im Übrigen auch im Stadtrat sitzt. Es soll eine Kommission gebildet werden, die das Unglück untersuchen soll. Dann beginnt eine Odysee aus Bürokratie, Schlamperei, Korruption, Politik, Schmutzkampagnen, Wahlpropaganda usw.
Der Film könnte kaum aktueller sein – die Zentrumspartei und die Rechten tun sich gegen die Linken zusammen, die im Grunde die Situation der Arbeiter verbessern wollen – die wählen lieber die Rechten, die ihnen ein besseres Leben versprechen. Leider werden diese Menschen, die dann unter dem Deckmantel ihrer Sicherheit aus den Häusern vertrieben werden. Sie sollen in andere Wohnungen umziehen, bis neue moderne Gebäude stehen. Leider werden die Menschen Nottolas neues Wohnparadies nicht bezahlen können – ach ja – Kapitalismus und Lobbyarbeit tut Übriges. Am Ende geht es um Wählerstimmen und Machterhalt – jeder will gewählt werden und auch Nottola will seine Schäfchen ins Trockene bringen. Sei Plan – ich will Bauminister werden…
Rod Steiger spielt den eiskalten Bauspekulanten mit Bravour. Er schaut darauf, dass andere nicht zum Zug kommen, macht klar, dass er an die Macht will und setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Dafür opfert er auch seinen eigenen Sohn, dem er die Schuld für das Unglück unterschiebt. Im Fokus des Films steht jedoch die Politik – die Machthaber der Parteien und wie jeder quasi in die eigene Tasche arbeitet und auf den Wählerwillen und das Wohl der Bürger gnadenlos scheißt. Auch hier wählt Rosi einen leicht dokumentarischen Stil, der den Zuschauer direkt in den Strudel der Macht reißt. Ein schonungsloser Blick wie Demokratie ausgehebelt wird… Rosi bekam 1963 in Venedig den Goldenen Löwen für diesen Film, der quasi wie ein Mafia-Film ohne Mafia funktioniert – dafür aber jede Menge Verbrecher in Anzügen.

Der Film lief wohl im Kino und im TV auf Deutsch, aber auch auf Arte in der Originalfassung mit UT (diese Fassung kenne ich). Hier ein neuer italienische Trailer:

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Mafioso (1962) - siehe Italo-Crime.

Skyfall (2012)

- ja - Skyfall ist nach dem Quentschen Trost tatsächlich wieder ein besserer Bond. Tolle Loactions rund um die Welt, gute Action, Feuer und Explosionen und einen emotionsgeladenen Daniel Craig. Der Film hat super Aufnahmen und ist besser anschaubar als der Vorgänger. Im Grunde ist der Film auch gut gespielt und bietet bereitet wieder die nächsten Wandlungen und Kapitel in der Bond-Geschichte vor.
Was mich allerdings wieder runterzog, war die wirre Story - die zu einem Bösewicht führte der wieder voll der Ultra-Lappen war. Javier Bardem spielt eine Lusche, den M mit dem kleinen Finger in den Lokus befördert hätte. Warum in den Filme heute immer irgendwelche Looser als Gegner ausgepackt werden, weiß ich nicht. Den fertig zu machen, hat einfach zu lange gedauert - die Welt braucht mehr echte Superschurken.
Ansonsten - war der Film ganz ok und machte Spaß.

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Filme Allgemein / Mafioso (1962)
« am: 29. September 2026, 16:48:47 »
Mafioso (1962)

Ich bin sehr unbedarft an „Mafioso“ rangegangen und war schnell geplättet, denn das Ding ist ein echtes Meisterwerk. An Hauptdarsteller Alberto Sordi ist ein italienischer „Peter Sellers“ verloren gegangen, dass es für den Zuschauer eine Freude ist. Regisseur Alberto Lattuada gelingt auch das absolut unmögliche: eine Komödie zu schaffen, die dem Zuschauer in die Eier tritt – und das mal richtig. Der Mann mischt einen leichten und heiteren Film mit der bodenlosesten Tragik des Mafia-Films.
Der Film beginnt ganz einfach. Antonio Badalamenti arbeitet in einer Auto-Fabrik in Mailand und freut sich auf den Urlaub. Gemeinsam mit seiner Frau Martha und den Kindern fährt er nach Sizilien, um die Gemahlin und die Kinder seiner gesamten Sippschaft zu präsentieren. Ein guter Plan – Antonio ist begeistert von der ganzen Situation – der Familie, der Heimat, den Menschen, dem Essen und der ganzen Atmosphäre. Martha, blond und elegant, fühlt sich in der Gastlichkeit der einfachen Menschen nicht besonders wohl. Doch Antonio führt seine Frau rum und zeigt ihr alles – unter anderem machen sie auch dem örtlichen Paten „Don Vincenzo“ ihre Aufwartung. Antonio genießt den Urlaub in vollen Zügen. Und auch Martha nähert sich langsam der Familie an, vor allem, als sie der Cousine hilft ihre weibliche Seite wieder zu finden. Doch Antonios Vater hat Stress mit einem Nachbarn. Der hatte dem Papa nämlich Land zu einem günstigen Preis zugesichert und verlangt nun das fünffache. Antonio kann bei der Verhandlung nicht viel erreichen und erzählt Don Vincenzo davon. Kurze Zeit später kommt der Deal zu den günstigen Konditionen zustande. Doch der Don verlangt von Antonio dann einen Gefallen und lädt ihn zu einer „Enten-Jagd“ ein…

Alberto Sori ist großartig – er spielt den gutmütigen Sizilianer mit Freude und Begeisterung, oftmals naiv wie ein kleiner Junge. Die tollpatschigen Situationen lassen wirklich oft an Peter Sellers denken (auch sein Aussehen geht etwas in die Richtung). Also er allerdings an dem Morgen der Jagd seine Schuld bei dem Paten einlösen soll – sieht man das Erkennen, Angst und den absoluten Horror im Blick. Das Finale von „Mafioso“ ist an Intensität kaum zu überbieten und bis zur letzten Sekunde spannend inszeniert.
Der Film ist keine Sekunde langweilig – es bietet einen authentischen Blick auf die sizilianische Landbevölkerung und die tiefverwurzelte Heimatliebe der Sizilianer. Natürlich weiß jeder im Ort, was abgeht – außer Antonio, der in den tiefsten Schlamassel gerät. Jeder kann sich denken, was der Don von dem Fabrikarbeiter verlangt, denn Antonio ist ein hervorragender Schütze…

Eine absolute Empfehlung für Italo-Fans, Cineasten und auch alle anderen.

Den Film gibt es von Criterion auf DVD und Bluray – ist aber wohl oop. Doch wer die Archivseite im Netz kennt, dort ist der Film auffindbar.

Hier der Trailer:

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