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Themen - Elena Marcos

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Filme Allgemein / VERSCHOBEN: Die Filme der Shaw Brothers
« am: 05. Juli 2020, 20:39:47 »
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Asiatische Filme verschoben
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Asiatische Filme / Die Filme der Shaw Brothers
« am: 03. Juli 2020, 14:31:21 »
Neben den Hammers, Gialli und jede Menge Kultregisseure gehören die Shaw Brothers noch zu meinen großen Leidenschaften. Und ich hab in den letzten Wochen mal geschaut. Es gibt einzelne Reviews und Besprechungen, aber keinen eigenen Thread. Vielleicht kann ich hier alles mal so nach und nach zusammentragen. Allerdings wird das nicht chronologischen sein, sondern eher wie bei den Hammer Filmen.

Nun die Shaws haben wohl seit 1925 produziert, verzeichnet sind die Filme allerdings erst so ab Ende der 40er Jahre. Man muss auch ehrlich sein - alle wird man nie mehr wieder sehen können, denn viele Filme sind zerstört, verschollen oder einfach nur vergessen, etwa Tiger Boy mit Jimmy Wang Yu. Angeblich gibt es einen Menschen auf der Welt, der noch eine Kopie besitzt, aber sie nicht rausrückt. So werden Legenden geschrieben...

Nun, der Anstoß für diesen Thread gab gestern die Sichtung von "Die sieben goldenen Vampire" - einer von zwei Produktionen wo Hammer und Shaw kooperierten. Dieser Film zeigt eindrucksvoll, wie perfekt die Firmen zusammenpassten. Leider war dann mit Hammer schnell Schluss, aber das Vermächtnis ist magisch...

Mein Review nochmal hierein gepackt:
Die sieben goldenen Vampire (1974)

- Der letzte Dracula Film der Hammers ging neue Wege. Denn das Studio war im Niedergang und es gelang nicht mehr im Zeitalter vom „Exorzist“ Geld für neue Produktionen aufzutreiben. Also versuchte man es im Osten und kooperierte zwei Mal mit den Shaw Brothers. Was dabei herauskam, galt als kommerzieller und auch künstlerischer Flop... damals. Auch ich war als Teenager nicht unbedingt ein Fan des Streifens, denn er war wirklich nicht Fisch, nicht Fleisch – aber heute? Vom jetzigen Standpunkt aus, kann man nur eins sagen: der Film ist ein Meisterwerk der guten Unterhaltung und vereint das Beste aus zwei Welten.
Die Story ist simpel. Der böse Hohepriester Kah reist nach Transsilvanien, um Graf Dracula zu bitten, die sieben goldenen Vampire zu erwecken. Der Obervampir hat jedoch seine eigenen Pläne mit den chinesischen Dämonen und entflieht seinem europäischen Gefängnis, in dem er sich hinter der Gestalt von Kah versteckt. 100 Jahre später ist Dr. Van Helsing (Peter Cushing) auf Studienreise in China unterwegs. Doch bei seiner Vorlesung über Vampirismus wird von den Gelehrten verhöhnt und ausgelacht. Nur Hsi Ching glaubt ihm, da er aus dem Dorf kommt, das die sieben goldenen Vampire terrorisieren. Er bittet Van Helsing um Hilfe. Der willigt erst ein als die Finanzierung der Expedition steht – denn das Geld von der reichen Lady Vanessa Buren. Dann geht es durch die Lande – unterwegs kloppt man sich mit Banditen, den goldenen Vampiren und Horden von Untoten, bis Van Helsing Kah bzw. Dracula stellen kann.
Vorneweg ist es einfach nur zu geil, zu sehen, wie die Superstars Peter Cushing und David Chian zusammen treffen. David Chiang und seine Film-Brüder (und Schwestern) kloppen sich Shaw-gewohnt durch die Gegend, wo später auch der Europa-Cast mitkämpft. Die Fights sind flott und blutig – die Masken der Vampire sind klasse (erinnern etwas an Zombie-Makeup), während die Untoten alle Skelettmasken tragen. Ein bisschen Zombie, ein bisschen reitende Leichen und Hammer-Vampire und schon ist der Mix perfekt. Die Kampfszenen und HK-Regie ist von Meister Chang Che selbst, während Roy Ward Baker als englischer Regisseur im Vorspann steht. Optisch sieht der Film absolut klasse aus. Das Filmmaterial wirkt wie aus den 60ern und nicht wie die Hammers der 70er – die Beleuchtung ist knallig bunt (giftiges grün und saftiges rot) und die Gore-Effekte gehen ebenfalls in Ordnung. Die Monster zerfallen hübsch zu Staub und nebenbei werden noch einige (halbnackte) Jungfrauen den goldenen Vampiren geopfert. Also – hier ist eigentlich immer was los. Selbst die Lovestorys stören nicht. Zuerst denkt man, dass Van Helsings Sohn Lady Buren anbaggert, aber ne – er steht auf die Kungfu-Kämpferin Ma Kwei. (Szu Shih ist auch zuckersüß anzusehen.) Lady Buren hingegen bandelt mit David Chian an, was man den beiden sogar schauspielerisch abnimmt. Julie Ege ist eigentlich keine Schauspielerin, denn sie begann als Miss Norway. Doch nach deiner Rolle im Lazenby-Bond und einigen Horrorfilmen landete sie hier. Wahrscheinlich liegt es an der norwegischen Herkunft, denn ich kann es mir sonst nicht erklären, warum man ihr in der deutschen Fassung einen extrem lispelnden Akzent gegeben hat. Das hört sich am Anfang unheimlich albern an, aber man gewöhnt sich dran. Schlimmer ist hier allerdings John Forbes-Robertson als Dracula. Da Christopher Lee keinen Bock hatte in diesem komischen Film mitzuspielen, musste jemand anderes her. Nun, da Dracula in seiner Gestalt nur am Anfang und am Ende vorkommt, lässt sich das jedoch verschmerzen. Nun – was soll man noch sagen. Eigentlich dürfte der Film in keiner Sammlung fehlen. Ich hab den damals beim Saturn für 1,99 am Grabbeltisch bekommen. Heute geht die DVD gebraucht für 50 Euro über den Tisch (vor einigen Jahren waren es gar 200) – wir brauchen allerdings eine gute Bluray, wo die Farben so richtig zur Geltung kommen.

Fazit: Das Beste aus zwei Welten. Genial.


und das hatte ich 2008 mal geschrieben:

Die sieben goldenen Vampire -
Hammer meets Shaw - absolute Trash Granate, die nicht nur toll aussieht, sondern auch noch sehr kurzweilig ist uns Spaß macht - nur die Synchro der Schwedin ist bescheuert...

und Gerts 5 Cent zu dem Film:

Vorhin:

Die Sieben Goldenen Vampire :arrow: 7/10

Ganz netter Martial Arts-Horrorfilm mit Peter Cushing und David Chiang.


und der Vollständigkeit halber der Kommentar des Einsamen Wolfes:


Der Film ist eine Kuriosität, ein Kabinettstückchen des Horror- und Eastern-Kinos. Die einzige Zusammenarbeit zwischen den legendären Studios "Hammer" und "Shaw" versuchte sich an einer Symbiose aus den bewährten Horror- und Period-Filmen und bot zwei Superstars der Studios auf: Zum einen der einzigartig charismatische Peter Cushing aus den hammer-Studios, zum anderen David Chiang aus den Shaw Studios. Zusammen bekämpfen sie niemand anderen als den legendären Grafen Dracula, den Van helsing vernichtet glaubte. Dummerweise wird der Prinz der Dunkelheit aber von einem Chinesen zum untoten leben erweckt und macht sich auf ins Ferne China, um dort ein neues Heer von Blutsaugern um sich zu scharen. Sein pech, dass ausgerechnet sein Erzfeind Professor Lawrence Van Helsing dort weilt und zusammen mit einigen kampferprobten schlagkräftigen Begleitern die Pläne des Vampirfürsten und seiner Untoten zu durchkreuzen sucht...

Das Ganze ist - zugegeben - ziemlich in die Hose gegangen, denn die eine Hälfte des Films ist typisches Shaw Brothers Gruselkino mit kindlichen Effekten, die wir beispielsweise aus japanischen TV-Serien wie "S.R.I. und die unheimlichen Fälle" oder so grauslig gruseligem Trash wie der Shaw Brothers Produktion "A Ghost Story" kennen; die andere Hälfte ist dann typisches und routiniertes Period-Easternkino, wie es die Fans der Shaw Brothers lieben. Die Atmosphäre der Hammer-Studios hätte den gruselszenen gut getan, doch man sucht sie vergebens. Die Untoten wirken wie Figuren aus einem drittklassigen  Marionettentheater, dafür sind die Kampfszenen routiniert und daran kann man kaum meckern - wenn Davod Chiang ein Schwert in der Hand hatte, wusste man, was man bekam.

Nur inhaltlich konnte die Schose kaum funktionieren, denn kein Fan hat den machern abgekauft, dass Graf Dracula aus dem 19. bzw. 20. Jahrhundert nach Fernost schippert, wo die Leute rumlaufen wie in der Ching-Dynastie und sich auch so benehmen, als sei die Zeit fünfhundert oder mehr Jahre früher stehengeblieben. Das einzige, was den Streifen hätte retten können, wäre die Darstellung des Vampirgrafen durch den unvergleichlichen Christopher Lee gewesen, dazu ein toller und hochdramatischer Showdown zwischen Lee, Cushing und Chiang, und ein Stück Hammer-Atmosphäre, die zu Lee's Dracula gepasst hätte. Aber da man dies nicht wollte und vielleicht auch nicht konnte, musste das Projekt scheiter - der Dracula in den "sieben goldenen Vampiren" ist einer der schlechtesten, die ich je sah...

Dennoch - Für Eastern-Fans eigentlich ein unverzichtbares Kleinod, doch 15 EUR würde ich persönlich nicht dafür berappen...

Der Lonewolf Pete


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Neuigkeiten / Evil Dead Now
« am: 09. Juni 2020, 17:55:12 »
Och Nööööööö:

Hier die News von Blickpunkt:Film:

"Los Angeles, 09.06.2020, 08:09   Blickpunkt:Film | Produktion   

Regisseur und Autor für neuen "Tanz der Teufel" gefunden

Fast 40 Jahre, nachdem Sam Raimi mit dem zum Horror-Kultfilm avancierten "Tanz der Teufel" sein Spielfilmdebüt gefeiert hatte, sieben Jahre nach seinem ersten Remake Clip, und zwei Jahre nach Ende der TV-Serie "Ash vs Evil Dead", sind Details zur geplanten Neuauflage bekannt geworden. Wie Bruce Campbell, Hauptdarsteller des Originals, in einem in der Juliausgabe des Magazins "Empire" erscheinenden Interview erklärte, werde Lee Cronin den Film mit dem Originaltitel "Evil Dead Now" nach eigenem Drehbuch inszenieren. Der gebürtige Ire, der sein Langfilmdebüt im vergangenen Jahr mit dem Horrorfilm "The Hole in the Ground" gegeben hatte, sei laut Campbell von Raimi selbst ausgesucht worden.

Campbell selbst werde in dem Film nicht von der Partie sein, wie er in dem "Empire"-Interview erklärte: "Von jetzt an müssen die 'Tanz der Teufel'-Filme auf eigenen Beinen stehen. Was gut ist. Und befreiend. Man kann andere Helden - oder in diesem Fall - eine andere Heldin haben. Dieser Film wird etwas dynamischer werden. Wir wollen nur die Reihe aktuell halten. Und das Mantra ist ganz ehrlich, dass unsere Helden und Heldinnen ganz normale Leute sind. Damit werden wir weitermachen."

 In Deutschland stand "Tanz der Teufel" mehr als 30 Jahre lang auf dem Index, war ungekürzt fast ebenso lange sogar beschlagnahmt. Erst im Oktober 2016 wurde die Indizierung aufgehoben (wir berichteten), und der Film ist inzwischen ab 16 Jahren freigegeben. "

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Filme Allgemein / Die Geschichte des Giallo
« am: 09. Juni 2020, 14:26:14 »
Wer sich erinnert - Gunter gab mir mal eine nette Empfehlung:
Das interessiert doch bestimmt den Dirk und den ein oder Anderen hier.

Mammutwerk über Giallos. Ich würde schnell zuschlagen. Die Preise gehen ja in die Höhe  :!:
In zwei Bänden bisher.

https://www.amazon.de/So-Deadly-Perverse-Italian-Giallo/dp/1936168502/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1493449168&sr=1-1&keywords=so+deadly+so+perverse

https://www.amazon.de/So-Deadly-Perverse-Italian-1974-2013/dp/1936168588/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1493449310&sr=1-1-catcorr&keywords=so+deadly+so+perverse

Ich hab mir die Bände noch zu recht moderaten Preisen bestellt und bin fasziniert von dem Nachschlagewerk. Troy Howarth gibt einen guten Überblick zu dem "gelben" italienischen Krimis von 1963 bis so 2012. Die ersten Seiten haben mich inspiriert mich wieder etwas näher mit meiner Lieblingsspielart des italienischen Kinos zu beschäftigen. (Was BÜCHER so auslösen können). Im Oktober kommt sogar ein neuer Band von Christian Keßler mit dem Titel "Gelb wie die Nacht", der ebenfalls die Spielarten des "Giallo" umfassend beleuchtet. Grund genug für mich hier ebenfalls mal meine Gedanken niederzuschreiben.

Troy Howarth schreibt allerdings, dass er natürlich eine Auswahl treffen musste. Es gibt etwa Poliziottesco, die das Genre streifen, aber kein "Giallo" im klassischen Sinne sind. Wir wissen, dass der Begriff "Giallo" auf den gelben Umschlägen der Krimis basiert, die in Italien erschienen sind. Zum Giallo in Buchform gehören sämtliche Krimis. Im Film stellen wir uns oft die Streifen vor in denen ein maskierte Killer im Regenmantel mit einem Messer blutig auf Frauen einsticht... das ist so der Kern des Genres.

Nach der Lektüre bin ich direkt mit 1963 eingestiegen und habe mir den Ur-Giallo nochmal vorgenommen:

The Girl Who Knew Too Much
- Mario Bavas Klassiker von 1963 gibt es leider nicht auf deutsch. Ich hab die französische DVD, die mit englischen Untertitel und auch italienischem Ton aufwartet. Der Film ist tatsächlich die Blaupause der Blaupause, denn vor Blutige Seide hat Bava mit diesem Film den klassischen Giallo vorgezeichnet. Es geht um eine junge Amerikanerin, die nach Rom kommt um Ferien zu machen. Ihre kranke Gastgeberin stirbt unverhofft, daher versucht die junge Nora dann Hilfe zu holen. Auf dem Weg zum Krankenhaus wird sie überfallen und ausgeraubt. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines Mordes - doch niemand glaubt ihr. Sie ermittelt zusammen mit einem jungen Arzt (John Saxon) und stößt auf den Fall des Alphabet-Killers, der bereits drei Morde hinter sich hat ... und ihr Nachname beginnt mit einem "D".

Bava filmt hier zwar noch in Schwarz-Weiss, doch Ausleuchtung und Inszenierung sind absolut Horrortauglich. Die Einstellung, in der man den Killer sieht, ist toll - man sieht den Schatten über der Leiche und die Augen blitzen ganz leicht im Gesicht. Brr... der geübte Giallo-Fan und auch Argento Jünger kommt dem Geheimnis leider schnell auf die Spur. Interessant ist, dass man schon viel vom Plot des "Geheimnis der schwarzen Handschuhe" hier wiederfindet. Der Ausländer, der einen Mord beobachtet, und ihm niemand glaubt. Ein schreckliches Geheimnis und viele falsche Spuren. Auch Hitchcock hätte an dem Streifen seinen Spaß gehabt.
"The Girl who knew too much" ist ein grandioser Italo-Krimi, hervorragend fotographiert und leider zu unrecht vergessen.


Das Telefon
- Im Anschluss nahm ich mir dann nochmal die erste Episode von Bavas "Drei Gesichter der Fucht" vor. Die Kurzgeschichte mit dem Titel: Das Telefon" ist quasi der erste Giallo in Farbe. Ich muss kaum erwähnen, dass die Umsetzung von Bava absolut bildgewaltig ist und ohne Ende rockt. In etwa einer halben Stunde erzählt der Meister von Rosy (Michele Mercier ... wow), die von einem Unbekannten am Telefon belästigt wird. Dieser prophezeit ihr, dass sie in der Nacht sterben muss. Sie glaubt, dass der Anrufer ihr Ex-Freund ist, der wohl aus dem Gefängnis ausgebrochen ist (wo sie ihn hingebracht hat). Aus Angst ruft sie ihre Freundin Mary an, damit sie die Nacht bei ihr bleibt. Doch wie immer ist alles anders, als man denkt... Nachts dringt tatsächlich ein Mann in die Wohnung ein...
Hier möchte ich nicht den Rest verraten, denn die Geschichte ist natürlich mit doppelten Boden, auch wenn viele die Pointe erahnen. Die Geschichte gibt selbst auch einiges früh preis... aber das sollte man sich selbst angucken. Dennoch hat Bava hier schon vieles etabliert. Den geheimnisvollen Beobachter/Killer. Das ängstliche leicht bekleidete Opfer und einen hübschen lesbischen Unterton, der in der US-Fassung komplett rausgeschnitten wurde. Kulisse, Beleuchtung und Farbe ist superb. "Blutige Seide" musste quasi der nächste Schritt sein... aber der folgte erst 1964.


1964:

24 ore di terrore
- nun, bevor es mit "Blutiger Seide" So richtig losgehen konnte, gab es noch zwei kleinere unbekanntere Filme. "24 ore di terrore" ist eher dem Gangsterfilm zuzuordnen. Dennoch sind hier einige Giallo-Elemente bereits enthalten. Eigentlich geht es um eine Drogen-Schmuggler-Bande, die sich in einem hübsch gruseligen schlossähnlichen Anwesen verschanzen. Vor einem großen Deal soll noch ein Mittelsmann einer befreundeten Organisation dazukommen. Doch das FBI schleust einen Mann Undercover ein, um den Deal und die Bande hochgehen zu lassen. Doch dann geschehen in dem Schloss mehrere Morde. Die Gangster wollen herausfinden, wer ihnen der Gar ausmachen will und warum. Bis zur Auflösung gehen jedoch einige Verbrecher hops.

Der Hybrid ist nicht ganz Fisch noch Fleisch, aber dennoch recht spannend und filmhistorisch interessant. Leider ist er nur mal im italienischen TV gelaufen und sonst nicht erhältlich. Ich hatte das Glück in auf YT zu finden - sogar mit englischem Untertitel. Kein großer Wurf, aber zum einmal sehen, war es schon unterhaltsam. Regisseur Grandi hat nur einen weiteren Film gemacht und sonst nicht.

Assassination in Rome
- gelistet mit der Jahreszahl 1965 stand "Il Segreto del vestito rosso" im SDSP Band unter 1964. Dieser Krimi von Silvio Amadio war mir komplett unbekannt. Erschienen ist er nur als US-DVD von Dark Sky Films im Double Feature mit "Espionage in Tangiers". Nun die DVD ist wie ein klassischer Kino-Besuch aufgemacht - es gibt vorher Pizza und Würstchen-Werbung, dann Trailer und dann den ersten Streifen. Ich hab den Agenten-Film und auch die "Intermission" übersprungen, weil ich gestern Abend nicht allzu viel Zeit hatte.
Ich war angenehm überrascht. Denn "Attentat in Rom" ist ein wundervoll gefilmter Krimi an den Touristenschauplätzen von Rom und Venedig und sieht hervorragend aus. Die Story ist verschachtelt und etwas verworrene, was es eigentlich total spannend macht. Am Fontana die Trevi wird die Leiche eine Fotographen gefunden, der noch im Besitz eines kleinen Drogenpäckchens ist. Zeitgleich brechen Old Mike und Dino, vertrottelte Kleinganoven, in die Wohnung des Fotographen ein, die allerdings schon von anderen verwüstet wurde. Sie räubern die Wohnung also weiter aus. Mike klaut sich ein Paar Schuhe, die ihm zwar nicht passen, aber super aussehen. Hier finden die zwei später einen Mikrofilm, der noch wichtig werden soll...
In Rom ist übrigens auch Shelly North unterwegs, die mit ihrem Mann Bill Urlaub macht. Leider verschwindet ihr Mann und Shelly wendet sich an die Polizei, die das aber nicht ganz Ernst nimmt. Shelly trifft auf ihre alte Jugendliebe Dick Sherman, der sich mittlerweile als Reporter einen Namen gemacht hat. Dieser will Shelly helfen und recherchiert in einem Sumpf aus Verbrechen und falschen Spuren, bis er Bill in Venedig aufspürt. Dieser kam mit starken Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Was Bill gemacht hat oder mit wem er sich getroffen hat - kommt nach und nach ans Licht. Doch der Mörder schläft nicht... und macht Jagd auf Bill, Shelly und den Mikrofilm...
Der Film hat mich letztendlich supergut unterhalten - er war super spannend und auch toll gefilmt. Was ihn leider in die letzte Kategorie rutschen lässt, ist die total bekloppte Auflösung und ein Täter der kein Sinn ergibt. Hier hatte man das Gefühl es musste hinter der Maske jemand sein, den niemand vermutet hätte. Nun - ich auch nicht - denn es machte kein Sinn. Auch alle anderen Fäden wurden gar nicht aufgelöst oder mit einem Satz vom Tisch gewischt. Das macht das Ende des Films (das Finale mit dem Abgang des Killers erinnerte an Argentos "Vier Fliegen auf grauem Samt") absolut unglaubwürdig und enttäuschend. Wahrscheinlich ist das mit ein Grund, warum der Films sonst nirgends ausgewertet worden ist. Schade - aber so ist der Film nur leidliches Mittelmaß.


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Geburtstage / Happy Birthday, Traci Lords
« am: 07. Mai 2020, 11:57:14 »
Ich bin etwas spät. Deshalb hole ich es nun zum 52. Geburtstag von Frau Kuzma nach:

Happy Birthday, Traci Lords!

Ich freue mich tierisch auf die V.Ö. von "Intend To Kill" diesen Monat. Ich fand die Dame immer sehr faszinierend - nicht wegen ihrer freizügigen Vergangenheit (hier empfehle ich ihre Autobirographie), sonder wegen ihrer leinwandpräsenz. Ich konnte auch Filme genießen, wo sie nur eine kurzen Auftritt hatte. "Tommyknockers" ist so ein Kandidat, der mir wegen Tracu Lords immer sehr gut gefallen hat. Auch die Billigfilme wie "Shock em Dead" oder "You Killing Me" haben mich immer super unterhalten. Ihre wenigen Actionfilme waren meine persönlichen Lieblinge. Aber auch ihre Cameos (Blade, Virtuosoity) waren kleine goldene Filmminuten.

Hinbei sei vermerkt: ich mag sogar ihre Musik - der einzige Dancefloor-Kram, den ich mir freiwillig antue (obwohl ich die Rockmixes bevorzuge etwa von Fallen Angel). Ihr Duett mit den Manic Street Preacher ist mein persölicher Favorit.

Herzlichen Glückwunsch und noch eine lange Karriere wünsche ich.

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Todestage / Good-bye Re-Animator
« am: 25. März 2020, 08:35:37 »
Nicht nur Jim Wynorski hat es gepostet - auch "Variety" hat es gemeldet.

Stuart Gordon ging mit 72 Jahren von uns. Kein Alter - leider. Seine Filme haben mich in der VHS Zeit stark geprägt.

R.I.F.

https://variety.com/2020/film/news/stuart-gordon-dead-dies-1203544356/

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Todestage / Billy Drago
« am: 27. Juni 2019, 08:46:25 »
https://www.focus.de/kultur/vermischtes/er-wurde-73-jahre-alt-billy-drago-star-aus-the-untouchables-und-charmed-gestorben_id_10868676.html

Tja - und noch ein weiterer Star, der mir so manchen B-Film veredelt hat, ging von uns.

Ruhe in Frieden

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Todestage / Larry Cohen verstorben
« am: 26. März 2019, 17:11:38 »
Wenn die Leute gehen, gehen sie nie alleine.

Auch Larry Cohen ist mit 77 Jahren verstorben.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/larry-cohen-gestorben-b-film-regisseur-von-die-wiege-des-boesen-a-1259471.html

Die meisten kennen wohl seine Horrorstreifen - wie die Wiegen-Trilogie oder eben "Q", The Stuff, Ambulance oder Salem II - aber auch Blaxploitation (Der Pate von Harlem / Heiße Hölle Harem / Original Gangstas)

Für mich ist dann wohl am Abend ein Tribut fällig.

Ruhe in Frieden, Larry.

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Smalltalk / Happy Birthday, Ketzer - 2019
« am: 11. Februar 2019, 19:46:17 »
Nicht dass, das hier noch durchrutscht:

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jens.

Alles Gute, viel Glück und Gesundheit fürs neue Lebensjahr und geniesse noch den restlichen Abend Deine Ehrentags.

Ich hoffe, Blutspende war nicht das einzige Highlight heute...


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Dokumentationen / Jorodowskys Dune (auf arte)
« am: 08. Februar 2019, 12:43:52 »
Ich glaube, dieses Thema könnte hier so manchen interessieren.
Ein Dokumentarfilm über Jorodowskys legendäre Vision...

https://www.arte.tv/de/videos/078721-000-A/jodorowsky-s-dune/

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Smalltalk / Happy Birthday, Coltaine
« am: 17. November 2018, 21:36:14 »
Fast vergessen. Aber ein soziales Netzwerk hat mich erinnert. Dann lieber hier ab der Stelle.

Happy Birthday, alles Gute, viel Glück und Gesundheit fürs neue Lebensjahr wünsche ich.

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Smalltalk / Happy Birthday, Ketzer
« am: 11. Februar 2018, 17:26:33 »
Jaaaaa - und wieder ein Jahr älter.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jens. Alles Gute, viel Glück und Zufriedenheit, Gesundheit und Vergnügen wünsch ich Dir.
Lass Dich feiern, genieß deinen Tag - und spann richtig aus. Prost.

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Neuigkeiten / Remake - Nur 48 Stunden
« am: 15. Dezember 2017, 15:09:21 »

Wollen wir das????

Zitat
Das Paramount-Label Paramount Players plant ein Remake von Walter Hills "Nur 48 Stunden". Die Geschichte um einen Cop (Nick Nolte), der mit Hilfe eines Häftlings (Eddie Murphy) zwei Polizistenmörder fangen will und dafür genau 48 Stunden Zeit hat, lockte 1983 knapp 700.000 Zuschauer in die deutschen Kinos und war der Startschuss für Murphys Karriere.

Beim Remake sollen Ben und Joshua Safdie Regie führen; Josh soll außerdem zusammen mit Jerrod Carmichael und Ronald Bronstein das Drehbuch schreiben. Als Produzenten werden Oscar Boyson und Sebastian Bear-McClard (Chernin Entertainment) fungieren. Über die Besetzung ist noch nichts bekannt.

Quelle: Blickpunkt Film

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Todestage / Brad Harris
« am: 09. November 2017, 12:21:43 »
Alles war auf der deutschen Brad Harris Seite zu lesen war:

7. November 2017:

Brad Harris (1933 - 2017)

R.I.P.

http://www.brad-harris.de/aktuelles/


Der Mann war eine Granate - als Bodybuilder und Stuntmen war er nicht nur Vorbild für Arnie und Ralf Möller, sondern auch in Deutschland und Europa in den 60er und 70er ein Begriff. Brad Harris war bei uns als Captain Rowland in den Kommissar X Filmen bekannt, hatte einige Sandalen- und Gladiatorenfilme gedreht und bei uns einige Teutonenwestern (also Deutsch - aber kein Karl May). Er war in allen Genres zu Hause: Western, Abenteuer, Horror, Krimi ... und galt unter Fans als unheimlich freundlicher, ehrlicher und offener Mensch mit einer positiven Lebenseinstellung. Besonders die Doku "Die X-Männer schlagen zurück" über das Treffen von Harris, Kendall und Parolini in Gelsenkirchen kann ich nur jedem in Gedenken an Harris (und auch Tony Kendall) ans Herz legen. Auch die Interviews auf den Kommissar X Scheiben sind fast schon allein ihr Geld wert... Nun mischen Brad und Tony gemeinsam den Himmel auf.

Ruhe in Frieden 

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Todestage / Tobe Hooper
« am: 27. August 2017, 13:37:41 »
Die Säge ist nun verstummt. Tobe Hooper starb nun leider mit nur 74 Jahren.

Damit ist nun die nächste Horrorlegende gegangen. Sicher machen viele sein Wirken nur an "TCM" und "Poltergeist" fest - und nicht alle seine Filme waren Gold, aber meistens unterhaltsam - wie auch The Mangler, Toolbox Murders, Fire Syndrome oder sogar dem ungeliebten "Living Nightmare" konnte ich noch was abgewinnen.

Unvergessen natürlich die kleinen Perlen wie Lifeforce, Funhouse, der lustige Invasion vom Mars oder seinen Beitrag zu Body Bags, in dem er einen Cameo-Auftritt hat (wie auch in Schlafwandler).

Die Legenden sterben aus - und selbst gestern Abend haben wir uns noch drüber unterhalten - was die Regisseure von damals anders oder besser gemacht haben, als die Filmemacher von heute.

Craven, Romero und nun Hooper ... es werden nun immer mehr gehen.

Ruhe in Frieden, Mr. Tobe Hooper.

http://www.mediabiz.de/film/news/tobe-hooper-verstorben/421546
http://www.filmstarts.de/nachrichten/18514253.html
http://www.moviepilot.de/news/blutgericht-in-texas-regisseur-tobe-hooper-mit-74-jahren-gestorben-194693
http://www.focus.de/kultur/vermischtes/tobe-hooper-der-herr-der-kettensaegen-horror-regisseur-tobe-hooper-ist-tot_id_7519592.html

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Heute läuft auf Arte ne Doku über Hammer. Ein guter Freund (Hammer-Experte) machte mich darauf aufmerksam... unter anderem kommen wohl John Carpenter und Dario Argento zu Wort... Ich schau auf jeden Fall rein.

Übrigens auch in der Mediathek verfügbar unter:

http://www.arte.tv/de/videos/073074-000-A/dark-glamour

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Todestage / Daliah Lavi
« am: 06. Mai 2017, 11:41:47 »
Ich weiß nicht, ob es jemand mitbekommen hat. Doch mir ist es schon eine Meldung wert.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/daliah-lavi-ist-tot-a-1146148.html

Sicher ist die Israelitin den meisten als Sängerin bekannt - doch für Filmnerds hat sich so manchen Film bereichert. Vor allem ihre Darbietung in "Der Dämon und die Jungfrau" (unter Peitschenhieben von Christopher Lee) blieben mir persönlich im Gedächtnis. Aber auch "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" oder in "Old Shatterhand" veredelte sie das deutsche Kino. Sie spielte mit Pierre Brice noch in "Schüsse im Dreivierteltakt" und Dean Martin in "Leise flüstern die Pistolen" oder saß als Gast in Agatha Christies "Ten Little Indians" am Tisch.

Ruhe in Frieden, Daliah.

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Todestage / Alberto De Martino ist tot
« am: 03. Juni 2015, 13:53:33 »
Noch mehr Todestage - es ist zum heulen. Hier die Meldung von www.phantastik-news.de:

Zitat
Im Alter von 85 Jahren ist gestern der italienische Drehbuchautor und Regisseur Alberto De Martino gestorben. Er drehte rund dreißig Filme zwischen 1961 und 1985, darunter Krimis, Western, Sandalenfilme und Horror-Streifen. "Perseus - der Unbesiegbare" (1963), "Der Mann mit den tausend Masken" (1966), "Inferno 2000" (1977) und "Der Puma-Mann" (1980) zählten unter anderem zu seinen Werken.

Die meisten dürften ihn durch den Streifen "Schwarze Messe der Dämonen" kennen. Ruhe in Frieden.





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Reviews / Die Viper
« am: 28. Mai 2015, 12:01:25 »


„Willst du vielleicht noch ein paar in die Fresse?“ Außer Chuck Norris kann das eigentlich nur Maurizio Merli bringen. Im Anwesenheit des Anwalts einfach einen Verbrecher am Schlafittchen packen und Prügel androhen. Vorneweg – Umberto Lenzis Film „Die Viper“ hat mich von der ersten Minute an geflasht. Merli spielt Kommissar Ferro, der in Roma als hitziger Polizist auf Verbrecherjagd geht. Immer auf „180“ ist er (zufällig) gleich am Start, wenn irgendwo ein Verbrechen geschieht. Und was macht er? Jawohl, kurzen Prozess – direkt in die Fresse. Als er nach einer misslungenen Razzia einen lang gesuchten Verdächtigen sieht, haut er ihm zuerst eine rein – und krallt dem Typen dann erst die Knarre aus dem Gürtel. Leider muss er, nach einer Standardpredigt von seinem Vorgesetzten, den Typen laufen lassen. („Wir müssen uns an die Gesetze halten.“) Doch Ferro hat keinen Bock drauf und knöpft sich jeden Gangster vor, der ihm über den Weg läuft. Der Sohn eines reichen Schnösels vergewaltigt mit seinen Kumpels eine Frau – Ferro geht in die Kneipe, wo sich die Jüngelchens immer treffen – und wichst die erst mal richtig zusammen. Auf der Flucht versuchen die Jungs dem Kommissar zu überfahren. Der hechtet zur Seite und zieht seine Pistole. Zwei Schüsse: der Wagen steht – einer von beiden ist tot. Ferro landet hinterm Schreibtisch. Aber selbst da kann ich nichts halten. Sein Kollege und seine Freundin Anna versuchen den Kommissar immer zu überzeugen, dass nicht alles Schwarz-Weiß ist und man alles nicht mit Gewalt lösen kann. Aber „Ferro“ stellt sich stur – und führt an, dass zwei jugendliche Verbrecher, die er gefasst hatte, in die Besserungsanstalt gehörten. „Dann wären sie noch am Leben.“ Denn Anna, die für den Jugendrichter arbeitete, hat die Kinder wieder freigelassen, damit sie eine „zweite Chance“ bekommen. Doch die hatten nichts Besseres zu tun, als wieder Handtaschen zu klauen, wobei sie dann bei einem Unfall mit einem Laster starben. Bei der Jagd nach einem gefährlichen Gangster stößt Ferro dann auch den „Buckligen“ Vincenco Moretto (genial verkörpert durch Thomas Milan). Auch dieser wird vom Kommissar erst mal „parat“ gemacht – doch nach einem Selbstmordversuch kommt der ebenfalls auf freien Fuß. Doch Ferro bleibt dran …

Ich könnte den ganzen Film erzählen – aber man sollte sich den einfach ansehen. Sofort sympathisiert man mit Merli, obwohl der eindeutig zu weit geht. Zum Beispiel wird eine Frau Opfer eines Raubes … Merli hält den Typen an und haut dem ungefragt ein paar in die Fresse. Als Zuschauer hat man einfach eine diebische Freue, ihm dabei zuzusehen. Nun – laut Booklet ging Merli auch bei den Dreharbeiten so vor. Jeder Darsteller musste am Set damit rechnen wirklich eine gewatscht zu kriegen. Deshalb weigerte sich Thomas Milan später bei „Die Gewalt bin ich“ Szenen mit Merli zu drehen – bis aufs Finale natürlich.
Ich weiß jetzt, warum ich auf diese alten Dinger stehe – denn die „Viper“ ist rau, kommt direkt zur Sache und macht keine Gefangenen. Milan stellt sich als „Irrer“ heraus, der auch vor Unschuldigen nicht halt macht (Unter anderem kapert er einen Krankenwagen, erschießt die Mitfahrer, lässt die Patientin verrecken – provoziert einen Unfall auf einem Marktplatz, springt aus dem Wagen und feuert munter in die Menge der Passanten). Er drückt bei der Polizei auf die Mitleidsmasche – weil er ja ein Behinderter ist, aber das spielt für Ferro keine Rolle. Vor ihm sind alle Verbrecher gleich, egal ob behindert oder nicht. Das ist gelebte Inklusion. Die Autoverfolgungsjagden mit den Kleinwagen sind eine Wucht (obwohl ein Teil aus einem anderen Lenzi Film stammt) und ist GTA pur. Was Kids heute auf der Playse spielen, hat Lenzi in den 70er ins Kino gebracht. Was soll ich sagen – Italo-Kino aus der Hochzeit, das keine Minute langweilig ist. Sprüche und knackige Gewalt ohne Ende. Hollywood ist vielleicht perfekter mit Explosionen, Effekten und Ballereien – aber vieles wirkt einfach zu clean und glattgebügelt. Die Italiener machen dagegen richtig Freude. „Die Gewalt bin ich“ hab ich mir schon zurecht gelegt …. Fazit:  :10:

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Serien / Kult-Italo-Filme werden TV-Serien
« am: 09. April 2015, 20:07:45 »
Ob das gut geht???? Ich bin bei den News sehr skeptisch ...

Zitat
Die Produktionsfirmen Atlantique Productions und Cattleya haben ein Ko-Entwicklungs- und Ko-Produktionsabkommen abgeschlossen, mit dem Ziel, zwei Klassiker des italienischen Films als Fernsehserien zu verfilmen.

"Django" basiert auf dem gleichnamigen Spagetti-Western von 1966 und soll in englischer Sprache neu fürs Fernsehen verfilmt werden. Die Geschichte des wortkargen Revolverhelden, der sich in die Auseinandersetzungen zweier verfeindeter Outlawbanden einmischt, inspirierte eine ganze Reihe von Filmemachern, zuletzt Quentin Tarantinos "Django Unchained Clip".

Das zweite Projekt heißt "Suspiria De Profundis" und ist angelehnt an das Werk des englischen Autors Thomas De Quincey, dessen epischer Roman aus dem 19. Jahrhundert Dario Argento zu dem italienischen Horrorfilm-Klassiker "Suspiria" inspirierte. Die Geschichte handelt von einer jungen Amerikanerin, die nach Deutschland kommt, um an einer Ballettschule zu studieren. Bereits in der Ankunftsnacht trifft sie auf ein höchst seltsames Mädchen, das noch in der gleichen Nacht den Tod findet. Im Laufe der nächsten Tage häufen sich die mysteriösen Ereignisse. Für die TV-Serie fungiert Horrorspezialist Argento als Artistic Supervisor. Gedreht werden soll in London und Rom in englischer Sprache. Die Serie soll im Stil eines neuen "Sherlock Holmes" daherkommen, versprechen die Macher.

Zu Besetzung, Regie und Showrunner machten die Produktionsfirmen keine Angaben. Geplant sind jeweils zwölf Folgen zu je 50 Minuten. "Django" und "Suspiria De Profundis" sollen auf der Fernsehmesse Mip-TV, die am kommenden Montag in Cannes startet, als Projekte angeboten werden.

Atlantique Productions aus Frankreich gehört zum Lagardère-Konzern und produziert englischsprachige Serien, darunter "Borgia" für das ZDF und "Transporter" für RTL. Cattleya zählt den wichtigsten unabhängigen italienischen Film- und Fernsehproduktionsfirmen.


Quelle: Blickpunkt:Film

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Smalltalk / Happy Birthday, Crash
« am: 15. Februar 2015, 10:29:55 »
Gerade auf Facebook entdeckt - Toby feiert wieder seinen Ehrentag. Alles Gute, viel Glück, Gesundheit und ganz viel Entspannte Freizeit - von der es immer weniger gibt.

Prost!

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Todestage / Menahem Golan (1929-2014)
« am: 15. August 2014, 13:54:36 »
Damit das nicht untergeht - zwischen den taurigen Nachrichten von Bacall und Williams - die News bereits vom 9.8. auf phantastik.de

Der israelische Film-Produzent und -Regisseur Menahem Golan ist gestern im
Alter von 85 Jahren in Tel Aviv gestorben. Bekannt wurde er in den 80er
Jahren, als er zusammen mit Yoram Globus weit über hundert Filme mit ihrer
Firma The Cannon Group auf den Markt brachte, die man 1979 übernommen hatte.
Sie waren auch die Produzenten der "Eis am Stiel"-Filme. Als Regisseur
drehte Golan beispielsweise "Der Gangsterboss von New York" (1975), "Der
Magier" (1979), "Ninja, die Killer-Maschine" (1981) und "Delta Force"
(1986). Von The Cannon Group produzierte Filme waren unter anderem "Ein Mann
wie Dynamit" (1983), "Missing in Action" (1984), "Invasion U.S.A." (1985),
"Lifeforce - Die tödliche Bedrohung" (1985) und "Invasion vom Mars" (1986).
Als Cannon 1989 von Pathé übernommen wurde, nachdem man mehrfach den Markt
falsch eingeschätzt hatte, verließ Golan die Firma. Er produzierte aber
weiterhin Filme, diesmal für die 21st Century Film Corporation; hier
entstand beispielsweise 1990 "Captain America".

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Todestage / Run Run Shaw gestorben
« am: 07. Januar 2014, 10:09:42 »
Unglaubliches Alter!!!

"Sir Run Run Shaw ist heute im Alter von 106 Jahren in Hongkong gestorben. Er
war unter anderem Mitbegründer des Filmstudios Shaw Brothers", meldet phantastik.de

RP-online spricht sogar von 107!

http://www.rp-online.de/kultur/film/run-run-shaw-im-alter-von-107-jahren-gestorben-aid-1.3928410

Mit seinem Werk und Schaffen hat er den asiatischen Film mitgeprägt. Wie seltsam, dass ich gerade die alten Filme alle wiederentdecke - und der Mann immer noch gelegbt hat. Wahnsinn.

Sir Shaw - Ruhe in Frieden.

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Smalltalk / Herzlichen Glückwunsch, Thomas Covenant
« am: 22. September 2013, 14:33:30 »
Ist noch keinem Aufgefallen aber - hat der TC nicht heute Ehrentag?

:new_bday: und alles Gute fürs neue Lebensjahr, Gunther. Geniesse den Tag, lass dich reich Beschenken - bleib gesund und fit wie ein Turnschuh.

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Smalltalk / Campingreise ...
« am: 12. August 2013, 08:41:39 »
Wie schon gestern angekündigt, sind wir ab heute Abend in Urlaub.

Wir werden mit dem Wohnmobil nach Südfrankreich gondeln und dann die ursprüngliche Landschaft zwischen Montpellier und Castres geniessen. Da ich recht unerfahren bin, was den ganzen Camperquark anbelangt, bin ich da irgendwie unruhig. Denke aber, dass sich das in ein bis zwei Tagen gelegt hat. Wir haben ja schließlich alles dabei, was wir brauchen.

In zehn Tagen sind wir dann wieder zurück ... Bis dahin, passt alle aufs Forum auf.

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