Dragged Across Concrete

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Offline Thomas Covenant

  • Die Großen Alten
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    Neuer Film von einem meiner neuen Lieblingsauthoren-Craig S.Zahler.
    Seine Bücher insbesondere seine Western sind top.
    Als Regisseur hat er mit Bone Thomahawk und Brawl in Cell Block... beeindruckt.
    Jetzt haut er mit dem Triumphirat Mel Gibson,Vince Vaughn und Don Johnson auf die Kacke.
    Es heißt dies sei ein politisch unkorrekter Thriller über rassistische Cops.

    « Letzte Änderung: 15. März 2019, 16:30:42 von nemesis »


    Offline JasonXtreme

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      sag mir doch mal bitte ganz genau was Dich an denen beeindruckt hat, ich würde es gerne wissen.
      Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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      Offline Coltaine

      • Christian
          • Show only replies by Coltaine
        Trailer finde ich ehrlich gesagt auch etwas lame.


        Offline Thomas Covenant

        • Die Großen Alten
            • Show only replies by Thomas Covenant
          Zahlers Romane sind anders und besser wie die Filme, dass muss ich anmerken.
          Die sind eine eigene Kategorie.
          Brawl gefiel gerade weil er so entschleunigt ist. Der hat viel eines Noir Films. Man weiss am Ende kanns nicht gut ausgehen.
          Auch der fast völlige Verzicht auf Musik gab dem Film einen sehr urbanen und geerdeten Eindruck.
          Vince Vaughn spielt richtig gut. Und hart fand ich ihn auch.
          Bone Tomahawk schätze ich weil er mit den Westerntopoi bricht. Der strange Erzählstil sowie das Abgleiten ins Horrorgenre machen den Film zu einem interessanten Zwitter. Auch wenn er kein Spitzenfilm ist interessant allemal.

          Dragged across Concrete geht wohl auch in Richtung nihilistisch.

          Marco lies mal seine Romane,deutsch bei Luzifer, da kriegst echt nen trockenen Hals.


          Offline JasonXtreme

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              • Show only replies by JasonXtreme
            Bei dem Western kann ich ja noch ansatzweise nachvollziehen. Wenn man sich nun BONE und BRAWL als Gesamtwerk ansieht merkt man, dass Zahler keinen Plan von Dramaturgie hat, mit den Laufzeiten seiner Filme nicht umgehen, sie sind zu günstig gemacht (gerade der Knast bei Brawl am Ende war samt Insassen lachhaft) und er weiß nichts aus den Darstellern rauszuholen. Vince war nur gut weil er gut ist! Im Western waren eigentlich alle unterfordert und verschenkt, bis am Ende dann kurzzeitig
            Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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            Offline blaubaum

            • Ich denke in Storyboards
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                • Show only replies by blaubaum
              Läuft jedenfalls auf den FFF Nights nächsten Monat :D
              « Letzte Änderung: 15. März 2019, 20:35:36 von blaubaum »


              Offline Thomas Covenant

              • Die Großen Alten
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                Offline nemesis

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                  Offline nemesis

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                      • Show only replies by nemesis
                    Wurde vorverlegt auf den 23. August.




                    « Letzte Änderung: 11. Juli 2019, 10:39:33 von nemesis »


                    Offline Max_Cherry

                    • Die Großen Alten
                        • Show only replies by Max_Cherry

                      Dragged Across Concrete :8:
                      Der hatte mich vorab gar nicht so sehr interessiert. Ich machte mir Sorgen, ob der mit seiner bald drei Stunden langen Laufzeit an dieser Stelle nicht etwas fehlplatziert sein könnte und eher einschläfernd wirkent könnte. Dann stellte er sich als die zweite große Überraschung des Festivals heraus.
                      Gibson und Vaughn spielen super, der restliche Cast steht dem aber auch in nichts nach. Eine von Anfang an sehr packende Story, die mit einer Eskalation nach der anderen oft die Erwartungshaltung bricht und die kaum vorhersehbar abläuft. Der Film kommt dabei so richtig düster und dreckig daher, hier werden keine Kompromisse gemacht.



                      Dragged across Concrete  :8.5:

                      Zahler hats echt drauf ! Ob Roman oder Film, der Kerl hat eine eigene Handschrift.
                      Und Dragged ist ein schwarzes nihilistisches Filmjuwel.
                      Wie in Zeitlupe fährt man mit den Protagonisten in den Abgrund.
                      Sehr böse und teils echt hart.
                      Vaughn und Gibson top notch.



                      Dragged Across Concrete :bd:
                      Der ist ruhig und nüchtern erzählt und mit 163 Minuten sehr lang, vielleicht sogar 10-15 Minuten zu lang, ein paar Füllszenen hätte sich Zahler vielleicht klemmen können. Andererseits zieht er aus seiner Langsamkeit auch eine ganz bestimmte Atmosphäre. Auch die Spannung zieht nur ganz langsam an, aber irgendwann erwischt man sich dabei, gebannt vor dem Fernseher zu sitzen, weil einerseits sehr packend erzählt wird und weil man wissen will, wie es weitergeht. Interessant ist, dass es im Film anfangs ein paar Songs gibt, aber ab dem Moment, wo die Story anzieht fast gar keine Musik mehr eingesetzt wird. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Ich hab "Heat" ewig nicht gesehen, aber ich glaube da war es ähnlich. Der Cast überzeugt durch die Bank. Man muss sich daran gewöhnen, dass sich alle etwas zurückhalten um möglichst glaubwürdige Figuren zu verkörpern. Aber genau so soll es sein und das hilft auch, Distanz zu den Gesinnungen der Hauptfiguren zu bewahren. Man versteht Sie, muss aber nicht die Ansichten teilen (Thema Rassismus und unangemessene Polizeigewalt).
                      "Bone Tomahawk" fand ich mittelmäßig bis nett, aber der hier spielt schon in einer anderen Liga. Hat mir wirklich gut gefallen.
                      :7.5: - :8:

                      « Letzte Änderung: 03. Juni 2021, 21:22:06 von Max_Cherry »


                      Offline Sing-Lung

                      • Hat Elefanten im Garten
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                        Oha, Top-Wertungen hier! :biggrin:

                        Habe ich schon im Einkaufswagen, wird bald mal mitbestellt! :thumb:


                        Offline Sing-Lung

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                          Gerade geschaut und für gut befunden, aber der schlechteste von Zahler.

                          Vor allem zu lang, auch wenn immer spannend. Einiges an Füllmaterial, vor allem die Szenen mit Jennifer Carpenter! Das war für nix oder nur weil noch eine Gore-Szene rein musste…